Bretonische Chaumiere-Ansicht

Die Geschichte zweier Auswanderer

Hallo

Auf dieser Seite möchte ich immer wieder von unseren Erlebnissen berichten, die mit unserer Auswanderung und unserem Leben hier in der Bretagne zu tun haben.

Viele unserer Freunde sind immer wieder interessiert und fragen uns, wollen wissen, was wir hier wie erleben und wie wir damit zurecht kommen.

Im Moment arbeiten wir viel im und am Haus, sowie im Garten. Veränderungen im Bereich des vom Bürgermeisteramt Erlaubten werden getätigt, denn das Gesamtbild darf nicht verändert werden. Im Garten blüht es, doch auch der Efeu und die Brombeeren wollen in Schach gehalten werden. Ein kleines Kräuterbeet legt meine Frau an in einem Beet, das vorher mit Blumen bewachsen war.

Viele Deutsche die hier Urlaub machen, denken, „das sind auch Deutsche und die besuchen wir, auch mal spontan.“ Hier sagen wir ganz klar STOP!!! Wir laden gerne Freunde ein, kochen dann auch mal gerne für ein solches Treffen, doch es muss für uns im zwischenmenschlichen Bereich passen und wir sind auch kein Museum oder ein Restaurant. Auch hier haben wir von Deutschen Künstlern gelernt, die in der Bretagne leben und erfolgreich arbeiten. Es kamen wildfremde Menschen ohne Einladung auf ihr Grundstück. Hier stelle ich die Frage: „Wie würden sie in einem solchen Fall reagieren?“ Beantworten sie dies für sich bitte. Wir wollen hier in Ruhe leben und unsere Nachbarn haben das gleiche Recht dazu.

Die Integration ist uns hier wichtig, so wie es viele überall in Europa und der Welt von Einwandern erwarten!!! Es gibt gute Gründe für eine Auswanderung, ansonsten hätten wir bleiben können, wo wir waren. Mitglieder einer „Deutschen Kolonie“ wollen wir nicht sein!!! Die Bretonen, ihre Sprache und Kultur, die Natur hier, das Essen uvm. sind uns wichtig, dann die Ruhe und Gelassenheit. Sie sehen, wir haben einiges noch vor uns.

Da ich hier keine Werbung habe, bin ich am überlegen, wie ich unsere Geschichte Neu gestalten kann. Das Motto „Geiz ist geil“ war einmal, ganz klar.

Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema „Steuern“ hier und so waren wir nun das 2. mal, diesesmal jedoch zu einem Gespräch mit einem Sachbearbeiter, auf dem für mich zuständigen Finanzamt. Da unsere Französischen Sprachkenntnisse bei weitem noch nicht so sind, dass wir auf viele Fragen antworten konnten, kann ich ihnen nur empfehlen, dass sie jemand mitnehmen, der Beide Sprachen kann und dann übersetzt. Uns/mir kam ein Engel zu Hilfe, der gerade da war, um seine Steuerangelegenheiten zu erledigen und mitbekam, wie wir kämpften. Dass hier in Frankreich vieles anderster ist, wie in Deutschland ist klar, und so werde ich auch die erforderlichen Unterlagen beschaffen und nach reichen. Obwohl ich mit meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland immer wieder Kontakt, auch telefonisch, hatte, immer wieder auf meine Situation und dass ich nun ständig hier lebe, hin wies, wusste man dort anscheinend nicht, dass es seit 2016 ein entsprechendes Abkommen mit Frankreich gibt, denn einen Hinweis darauf bekam ich nie von der Seite. Wir werden sehen, wie es hier nun weitergeht. Wenn sie noch Deutsche, oder andere ausländische, Bankkonten haben, nehmen sie auch Unterlagen davon mit, denn auch diese werden gefordert.

Wenn man sich hier ein Haus kauft, darf man selten den Standard wie in Deutschland erwarten. Wenn es dann noch ein altes Bretonisches Bauernhaus ist, erst recht nicht. Trotz dass das Haus in dem wir leben, sehr gut da steht, haben wir noch sehr viel Arbeit, bis es unseren Vorstellungen entspricht. So nutzen wir die Zeit bis es mit den Winden los geht und arbeiten daran. Einen Link was es beim Kauf eines Hauses hier zu beachten gibt, habe ich hier Eine eigene Immobilie Auch im Garten gibt es jede Menge zu tun, denn da halten uns der Efeu und die Brombeeren auf Trapp. Im Gegenzug freuen wir uns über die vielen Blumen und Blüten, die überall zu sehen sind.

Handwerkliches Geschick, sowie der Wille vieles selbst zu machen, sind bei einem solchen Haus, wie wir es haben, Unabdingbar!!! Wer auf einen Handwerker wartet, muss sich in Geduld üben, was nicht nur einige Tage ist, sondern Wochen oder Monate dauern kann. So fugen wir die Mauern unseres Hauses selbst nach, denn der Lehm ist meist bröselig und Wind-durchlässig. Dafür gibt es nun einen Mörtel, den wir verarbeiten und so das Haus zumindest etwas abdichten. Weitere Arbeiten sind die Herstellung von Holztüren und Fensterläden, die wir originalgetreu bauen und dann auch passend zur Gegend lackieren, so dass das Gesamtbild passt. Die Beschläge werden gereinigt, lackiert und dann wieder verwendet. Gerade der Lack ist eine zeitintensive Angelegenheit, denn bis dieser trocken und hart ist, dauert dies einige Tage und dies sollte man in seine Planungen mit einbeziehen.

Der Garten hat immer wieder neue Überraschungen für uns. So blühen im Moment die Rhododendren, aber auch die Lilien

Lilien-Blüte

So kann ich meine Fotografie-Kunst, oder Kunst-Fotografie, weiter in meinen Arbeitspausen ausüben. Durch den momentanen Regen hier gehen auch die Hortensien-Blüten los, zumal es nun auch wärmer wird. Vieles ist uns noch unbekannt im Garten, zumal wir erst im November hier einzogen. Es bleibt spannend!!!!

Nun habe ich auch meine 1. Steuererklärung in Frankreich abgegeben, was wieder ein Erlebnis für uns war!!! Während man in Deutschland von vielem nur träumt, ist es hier schon längst REALITÄT!!!! Für uns war die Sache nicht einfach wegen der noch immer mangelnden Sprachkenntnisse, doch kam ein Engel in Form einer älteren Dame zu Hilfe, die dolmetschte, sodass sich dann vieles aufklärte. Der Sachbearbeiter gab sich größte Mühe, hatte Verständnis und half, wo er nur konnte. So weiß ich nun, was ich an Steuern in etwa zu bezahlen habe und wie ich meine Steuererklärung in Zukunft selbst machen kann, welche dann per Mail an das Finanzamt geschickt wird. ich werde nun eine Steuernummer bekommen, was ein weiterer Schritt in Richtung Integration, für mich und uns, ist. Da unsere beiden Ehepartner weiter in Deutschland leben, betrifft dies hier nur mich.

Immer wieder kommt es mir vor, wenn viele Menschen denken, dass wir Zeit über Zeit haben, um ans Meer zu gehen oder uns an einen Plage zu legen. Ich kann versichern, dass dies bei uns NICHT der Fall ist!!! So kommen Anfragen, ob ich nicht Zeit habe, um meine Punkte zu zeigen, wo ich meine Aufnahmen erstelle? Wenn ich dann Nein sage, ist man oft beleidigt. Die Zeit habe ich im Moment leider noch nicht einmal für mich selbst!!! Dabei ist es egal, ob ich hier am Meer oder irgendwo sonst auf der Welt lebe. Die Arbeiten am Haus und im Garten haben einfach Vorrang für mich!!! Auch Kochen und Backen wir gerne, was jedoch für uns eine Art „Kunst“ ist. Gerade ich probiere immer wieder Neues und richte mich selten an Rezepte. Hierbei kann ich meine Phantasie und die Kreativität spielen lassen. Mit Allem drum und dran stehe ich so auch viele Stunden in der Küche. An dieser Stelle auch angemerkt, dass meine Frau eine excelente Köchin ist!!! Dann das Lernen der Französischen Sprache, meine Natur-Fotografien, die Arbeit am PC und vieles mehr, was Zeit in Anspruch nimmt. Am wichtigsten ist jedoch „Das Leben muss Spaß machen, UNS Spaß machen!!!“ Wir wollen kein Café eröffnen oder sonst was in dieser Richtung. Evtl eines Tages wieder mit der Malerei und den Skulpturen, mit Beton und/oder Ton, arbeiten, was Pläne in die Zukunft sind im Moment. Das Haus ist für uns wichtig, dies so umzugestalten, dass wir uns wohl fühlen, die Stürme dann auch kommen können, sowie der Winter, und es ist Alles in Ordnung. Immer mehr spüren wir die Veränderungen in uns selbst und wenn ich in Deutsch schreibe oder auch mal mit Deutschen telefoniere, merke ich die veränderte Satzstellung, viele Worte kommen ungewollt in Französisch. Meine Gesprächspartner lachen dann meist darüber. Weiter greift auch die Ruhe und Gelassenheit der Bretonen auf uns über, wir entschleunigen immer mehr, suchen die Ruhe in der Natur. Über Besuche und gelegentlichen Treffen mit einiger guten Freunden freuen wir uns auch, keine Frage, doch muss es mit der Chemie Beider Seiten passen.

Da ich einen Deutschen Schwerbehinderten-Ausweis habe, diese Behinderung auch in Frankreich von der Französischen Krankenkasse anerkannt wurde, kümmere ich mich nun um einen Französischen Schwerbehinderten-Ausweis. Doch bei den entsprechenden Anträgen stoße ich an meine Grenzen mit dem Verstehen dieser Fragen, denn hier in Frankreich ist die Satzstellung oft eine andere, wie in Deutschland und so habe ich beim Abteilungsrat des Finistére um Hilfe gebeten. Eine weitere Möglichkeit wäre hier Caf France. Wenn sie in der obersten Zeile bei „Café 88“ das Zeichen mit dem Stift anklicken, dann ihre Departement-Nummer eingeben, kommen sie zu der für sie zuständigen Stelle. Das habe ich nun gemacht, eine Mail dahin geschickt und werde sehen, was passiert. Eine weitere Möglichkeit wäre, auf dem Rathaus um Hilfe zu bitten. Wie mir Freunde schrieben, kann der gesamte Vorgang länger dauern und 6 Monate seien anscheinend die Regel. Egal, ich gehe die Sache an. Auch hier hat die EU in meinen Augen Nachholbedarf, denn warum kann man keinen solchen Ausweis ausstellen, der in der gesamten EU Gültigkeit hat?! Vielleicht wende ich mich mit meinen Erfahrungen und Anregungen an diese Behörde, mal sehen.

Immer wieder stellen wir, teils für uns erschreckende, Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich fest, sodass wir das nie geglaubt hätten, wenn wir dies nicht in der Praxis erfahren hätten!!! Die Digitalisierung ist in Deutschland im Moment anscheinend ein ganz großes Thema und man möchte auch hier ein Vorreiter und Vorbild in Europa und/oder der Welt sein!!! Doch wie sieht es in anderen Ländern, und gerade in der Nachbarschaft, aus??? Kaum jemand macht sich darüber Gedanken oder hinterfragt dies. Frankreich ist da um Längen voraus, wie in vielem anderen auch, keine Frage!!! Hier geht vieles über das Internet, ob mit der Verwaltung, sprich Bürgermeister-Amt und …., der Krankenkasse Casse Maladie oder der Auto-An- bzw. Ummeldung, um nur einige zu nennen. Dem Datenschutz vertraue ich hier vollkommen und ich bin überzeugt, dass dieser nicht so aufgebläht ist, wie in Deutschland.

So kümmere ich mich schon seit Monaten um die Verlängerung meines Personal-Ausweises und bekam die Info, dass ich diesen auf dem Honorarkonsulat in Rennes verlängern könne, was eine einfache Strecke von ca. 260km bedeutet, die ich dann insgesamt 4 mal fahren muss, bis ich den Ausweis habe. Dann kam vollkommen überraschend die Info, dass dieses Konsulat bis zum September geschlossen sei und ich zum Konsulat in Paris müsse, was wiederum einfach über 600km sind!!! Weiter muss man bedenken, dass zu diesem Zeitpunkt hier eine Ausgangssperre, Paris ein Hotspot war, die Hotels geschlossen waren und ich diese Strecke wiederum 4 mal fahren hätte müssen. Da sagte ich STOP für mich und nach einem Telefonat mit Paris kann ich mich in Frankreich weiter aufhalten und legitimieren, solange ich nicht aus diesem Land ausreise. Es ist mir ein Rätsel, warum man in der heutigen Zeit, im angeblichen „Digitalen Zeitalter“ dies nicht auf „kurzem Weg“ auf die Reihe bekommt???!!! Es wäre ein Einfaches zum Bürgermeister-Amt Audierne oder zur Präfektur nach Quimper zu fahren, um da diesen Amtlichen Vorgang zu erledigen, was ja Beides staatliche Stellen sind. Wer da an „Europa denkt, soll bitte weiter träumen. Für mich ein Grund mehr, mich um die Französische Staatsbürgerschaft zu kümmern, die ich eines Tages beantragen möchte.

Ein weiteres Thema ist für mich die Wanderwege entlang der Küste hier. Ich verstand die Welt nicht mehr, als ich das erstemal an einen Aussichtspunkt kam, der nicht abgesichert war!!! „Was ist hier los???“ war ein Gedanke von mir, zumal ich beruflich im Sicherheitssektor arbeitete. Dass man nicht alles absichern kann, ist mir klar, doch WARUM geht es hier so und in Deutschland ist dies extrem anderster??? Viele Urlauber genießen diese Freiheit hier und fahren zurück in den alten Trott.

Vieles ist hier eine ganz andere Welt, die man sich nicht vorstellen kann, wenn man einige Tage hier Urlaub macht. So kennen wir eine ältere Dame von hier, die einige Jahre in Deutschland lebte und die uns mit unseren Eindrücken und Erfahrungen bestätigte! Auch sie zog es wieder in die Heimat, hierher auf Cap Sizun, hierher in die Bretagne, hierher nach Frankreich.

Wer an Europa denkt, lebte noch nicht einige Jahre im europäischen Ausland, wie in Frankreich, Italien, Spanien oder sonst wo. Was gerade ich damit erlebte, ist beinahe Unglaublich!!! Für viele „Stellen“ gehör aus „Deutscher Sicht“ zu Europa die Schweiz und Österreich, mehr nicht!!! Ein Dokument in Französischer oder Englischer Sprache zu bekommen, ist oft unmöglich! Doch es geht auch anderster, wie mir, als Beispiel, die deutsche Krankenkasse, oder bei der Auto-Ummeldung das Landratsamt Germersheim (GER), zeigte. Dafür bin ich sehr Dankbar!!!

Stille herrscht am frühen Morgen und es ist ein Traum von Vogelkonzert zu hören, wobei man im Hintergrund leise das Meer rauschen hört. Wie uns ein Landwirt erzählte, soll es direkt beim Haus Wildschweine geben, die immer wieder einmal hier vorbeischauen, wie er an den Kulen in seinen Äckern sieht. Durch diese Aussage, aber auch unseren Erfahrungen hier nun, erklärt sich vieles.

Immer mehr befreien wir uns von der Vergangenheit und immer öfter sagen mir die Einheimischen hier „Günter, ihr seid Bretonen“, was wir mit großem Stolz aufnehmen. Somit werden wir auch innerlich ruhiger, können befreit arbeiten und das Leben macht großen Spaß!!! Wir können hier Kochen und Backen, im Haus und Garten, ebenso in der Kunst, arbeiten und gestalten, wie wir wollen und NIEMAND redet uns rein. Die Erfolge werden nach und nach sichtbar. Viele Materialien haben eine vollkommen andere Qualität, wie in Deutschland und dies erfahren wir im täglichen Leben, und Gebrauch derer, nach und nach, verändern dann unsere Arbeiten danach.

Abseits der Touristen setzen wir uns oft ans Meer, genießen dies und werden uns bewusst, dass wir nun angekommen sind, dies unsere Heimat ist und schon immer war, auch wenn wir viele Jahrzehnte in Deutschland lebten. Oft kommen wir an Stellen, die entweder meiner Frau oder mir bekannt vorkommen und doch waren wir hier noch nicht. Dazu die Wärme in den Herzen für dieses Land und die Menschen hier. Heute habe ich mich mit 2 Bretonen „unterhalten“ und ich komme immer mehr in die Sprache hinein, wir verstanden uns und das war schön, gibt Auftrieb!!! Dass wir hier von den Einheimischen beobachtet werden, ist klar, doch dies ist überall auf der Welt so, mit Zugezogenen und doch ist es hier anderster. Man freut sich, dass wir hier sind und das ganze Jahr über bleiben, keine Ferien-Gäste sind. Viele treffen wir immer wieder beim Einkaufen oder beim Spazieren-gehen am Meer und man kennt sich oder wir werden angesprochen, ob wir „Günter und Inge“ sind? Dann kommt Freude auf und das ist schön.

Im Moment ist die Zeit des Gedenkens an die Invasion der Alliierten, den D-Day, in Frankreich. Viele Menschen starben dabei sinnlos auf Beiden Seiten. Oft sieht man auch noch Überreste an die Bunker dieser Zeit, bei deren Anblick ich tief traurig bin über das was damals geschah. Die Normandie traf es damals besonders hart und schlimm, wo auch wir schon waren. Doch die meisten Bretonen, und Franzosen im Allgemeinen, nehmen uns freundlich auf, selbst die älteren Menschen, die diese schwere Zeit direkt oder indirekt miterlebten. Ich bin sehr Dankbar und wir leben diese Deutsch-Französische Freundschaft live und aus vollem Herzen. Auch wenn ich keiner Kirchengemeinde mehr angehöre, so gedenke auch ich immer wieder den Opfern dieser Zeit.

Aktuell arbeiten wir daran, auch wenn wir keine Fachleute sind und Ahnung haben, wie wir da am besten vorgehen.

Bretonischer Fensterladen

Das Holz ist morsch und übersteht den kommenden Herbst nicht mehr!!! Also bauen wir die Fensterläden in diesem Stiel und lackieren diese auch entsprechend. So ist vieles, das wir noch vor dem Herbst und Winter ausbessern wollen und müssen. Dass dabei vieles andere zu kurz kommt, ist klar, doch dies hat für uns höchste Priorität!!! Viele unserer Freunde und Bekannten können sich dies nicht vorstellen, wie hier die Häuser, und deren Substanz, sind. Hier habe ich einen Link mit weiteren Infos zu den Häusern Eigene Immobilie und ich wiederhole mich gerne, wir leben hier in einer anderen Welt, Kultur und Gesellschaft, die andere Prioritäten hat, wie in Deutschland. Doch lassen sie sich von solchen „Kleinigkeiten“ nicht irren, denn oftmals befindet sich im Hausinneren eine Wärme und Herzlichkeit, die sie in Deutschland selten finden. So war es bei mir jedenfalls!!!

Bis diese Arbeiten abgeschlossen sind, der Ofenbauer hier war um den 2. Ofen zu installieren und das Kaminrohr einzubauen, der Elektriker sollte eigentlich auch noch kommen, das dauert!!! Dies ist auch MIT ein Grund, warum wir uns mit Einladungen, auch unseren Bretonischen Freunden gegenüber, zurückhalten. Das Haus soll dann schön sein und seine Seele den Gästen offenbaren, so dass diese sich mit uns freuen.

Nun kommen wir hier langsam, und immer mehr, zur Ruhe, was sich in vielem zeigt und seine Auswirkungen hat. Wir können hier ganz befreit arbeiten, ob im Garten, am und im Haus, dem Kochen und Backen, der Kunst, die uns im Moment noch sehr fehlt!!! Selbst für meine Photography, der Website, dem Blogspot oder meinen geliebten Arbeiten mit Beton und Ton habe ich keine Zeit oder arbeite oft in der Nacht am PC, es geht nicht anderster. Einige Videos sind in meinen Gedanken, die ich angehen und aufzeichnen möchte, muss ich leider verschieben.

Auch verstehe ich nun immer den Begriff „Aussteiger“ besser, zumal wir uns als solche auch bezeichnen. Dieses Bild passt am besten dazu

Aussteiger

Was habe ich früher über Kollegen gelacht, die kamen um sich bei mir zu verabschieden und dabei sagten, dass sie nun „Aussteiger“ seien oder werden!!! Ich konnte mir damit nichts vorstellen. Als wir, gerade ich selbst, dann in der Situation waren, wo es keinen Sinn, und ich in vielerlei Beziehung keine Perspektive, mehr hatte, kam auch bei uns der Begriff „Aussteiger“ in den Sprachgebrauch. Nach nun 3 Jahren im Ausland lebend, hat dieser Begriff nun seine Bedeutung für uns gefunden, denn wir leben mitten in der Natur und bei wildlebenden Tieren (Rehe, Wildschweinen, Kreuzottern uvm.), Stress gibt es kaum noch, ebenso wenig eine Deutsche Diktatur im Kleinen, die uns vorsagt, was wir zu machen haben, dann der Neid und die Eifersucht!!! Der Egoismus und die Besserwisserei vieler, ist ein weiterer Punkt, denn oft sind hinter den Worten kein reales Wissen und Können, sondern nur heiße Luft und Halbwahrheiten!!! Dafür kommt die Kreativität immer mehr aus uns heraus!!! Wir Backen und Kochen nach Herzenslust, dass wir selbst oft darüber staunen. Im Garten und Haus können wir unsere eigenen Ideen verwirklichen und niemand sagt uns vor, ob wir „diese Rose“ da, oder überhaupt, pflanzen dürfen oder nicht!!! Sprüche wie „das gefällt mir gar nicht“ oder „ICH bin hier die Herrin im Haus und es wird gemacht, was ICH sage“ gehören der Vergangenheit an!!! Wir können uns hier der Bildenden Kunst widmen und niemand lacht uns aus deshalb!!! Eine weitere Frage ist in diesem Zusammenhand der Begriff „Erfolg“. Wir haben Spaß am Leben und leben unsere Lebensfreude, teilen diese an unsere Mitmenschen weiter, lassen diese daran, und an unserem Leben, in vielem teilhaben. Ob ich auf meine Beiträge in den sozialen Medien 2 oder bis in die 70.000 Zugriffe im Monat habe, ist unwichtig, denn davon habe ich ja nichts. Fernsehen brauchen wir hier keines, unser Fernsehen ist die Natur, der Garten, das Meer!!! Ob in Berlin oder in Peking „eine Schaufel umfällt“, interessiert uns kaum noch!!! So ist vieles und über vieles möchte ich auch nicht schreiben, dass da für uns nicht mehr passt! Lassen sie sich meine Sätze hier in Ruhe durch den Kopf gehen, ob an meiner Meinung, und meinen Erfahrungen, nicht doch was dran ist, wobei ich nicht verallgemeinere!!! Wer mit uns den Weg gehen möchte, gerne. Wir gehen den Bretonischen Weg.

Um Grundwasser für die Bewässerung unserer Pflanzen zu sparen, haben wir uns nun Regenauffangbehälter, zusammen mit einem „Regenwasser-Dieb“ gekauft und installiert. Der „Regenwasser-Dieb“ wird in das Fallrohr des Dachkanals eingebaut und leitet das Regenwasser in die Auffangbehälter, die wir miteinander verbunden haben. So kann sich das Wasser erwärmen und gleichzeitig sparen wir das Grundwasser, soweit es geht. Immer wieder sind für uns Neue Ideen gefragt, was für viele Bereiche des täglichen Lebens hier zutrifft.

Auf Grund eines vermutlich eingeklemmten Nerv’s muss ich nun zu einem Physiotherapeuten, um da der Sache auf den Grund zu gehen. Es ist ja bekannt, dass bei den Ärzten und Therapeuten eine Gebühr fällig ist, die gleich bezahlt werden muss. Ich sah da das Schild, dass keine Visa- und/oder Masterkarte akzeptiert wird, was man bei einem solchen Besuch bedenken soll!!! Dies ist bei mir kein Problem, denn wir haben bei einer Französischen Bank Konten.

Zur Zeit ziehen große Unwetter, von Westen herkommend, über das Land und verursachen teilweise große Schäden!!! Selbst von unserer Bank in Audierne kam eine Unwetterwarnung per SMS. Die Regenmassen hielten sich bei uns jedoch in Grenzen und zogen weiter in Richtung Osten. Die Natur freut sich über dieses kostbare Nass, denn der Boden war sehr trocken in den letzten Tagen.

Ich selbst beschäftige mich im Moment mit dem Ausfüllen eines Fragebogens der MDPH, die hier in Frankreich für die Schwerbehinderten die zuständige Stelle ist. Da ich als Voll-Invalide einen in Deutschland ausgestellten „Dauerhaft gültigen Schwerbehinderten Ausweis“ besitze, möchte ich versuchen, diesen auf Frankreich übertragen zu bekommen. Hier zeigt sich, wie unterschiedlich das ganze System zwischen Deutschland und Frankreich wieder ist, denn ich habe enorme Probleme die Satzstellungen zu verstehen und werde Hilfe brauchen. Ebenso werde ich beim Arzt wegen eines „Gutachtens“ fragen, das gefordert wird. Meine Schwerbehinderung wurde jedoch von der Französischen Krankenkasse anerkannt. Im Jahr 2016 startete die EU ein Projekt mit dem Ziel, einen EU-Schwerbehinderten-Ausweis zu gestalten. Leider ist dies für diese Institution nicht von Bedeutung. So bleibt uns Schwerbehinderten nichts anderes übrig, wie uns durch die Anträge zu kämpfen. In Sachen „Europa und EU“ muss man nicht alles verstehen!!! Wie ich nun per Mail erfahren habe, ist die Caf France dafür nicht zuständig und ich solle mich an die Französischen Krankenkasse wenden. Auch dies werde ich angehen.

Regional- und Departements-Wahlen stehen hier in Frankreich an und auch damit beschäftige ich mich nun. Gerade die Deutschen haben Angst, vor einer Partei hier, denn damit werde ich immer wieder konfrontiert. Wir arbeiten daran, uns hier zu integrieren, zahlen unsere Steuern und Abgaben, wie alle anderen auch, sind in vielem registriert. Somit sehe ich nun vieles gelassener und entspannter.

Auch nach unserer 2. Impfung wollen wir zurückhaltend bleiben, einige wenige Freunde von hier treffen, die uns während der Isolation sehr mit Infos und Ratschlägen geholfen haben oder auch schon vorher für uns da waren. Ansonsten werden wir weiter konzentriert arbeiten, denn die Zeit schreitet voran und wir haben noch sehr viel Arbeit.

Vieles passiert bei uns „aus dem Handgelenk heraus“, das heißt, dass wir uns spontan entscheiden, manchmal auch entscheiden müssen. So wartet man wie lange auf ein Ereignis und dann heißt es „sofort“ bzw. in der nächsten Zeit. Wir kommen dann aus dem Stand auf Hochtouren und arbeiten noch mehr und intensiver!!!

Dieser Tage bekamen wir eine Mitteilung, dass ein lange ersehntes Projekt nun realisiert werden soll. So bereiten wir vieles vor, räumen um und schaffen Platz dafür. Einige der Arbeiten, die wir eigentlich in dieser Zeit vor hatten, müssen verschoben werden, zumal es auch gerade regnet auf Cap Sizun

Weil wir gerade beim Regen sind, dies: Viele Menschen, egal ob Franzosen, Deutsche oder ….. jammern und beschweren sich immer wieder über das Wetter. Ich sehe das so: Wenn ich mich über den Regen ärgere, den wir gerade haben, was ändert sich daran? NiCHTS!!! Also freue ich mich, mach das Beste daraus und habe ein besseres Lebensgefühl!! So finde ich auch bei Regen wunderbare Motive für meine Kamera in der Natur.

Passionsblüte bei Regen

Wenn das kein Grund zur Freude ist, weiß ich auch nicht!!! Dann die Ruhe und die salzhaltige Luft hier. Viele Menschen in Deutschland fahren wegen dieser salzhaltigen Luft an die Nord- und Ostsee. Wir leben hier am Atlantik und da gehört dies einfach dazu, ob ich mich ärgere oder nicht!!! Klar, ist es für die Urlauber blöd, wenn sie nicht am Strand spazieren gehen oder …. können, doch ändert auch dies nichts an der Situation.

Immer mehr interessiere ich mich für die Geschichte der Capisten, wie sich die Menschen hier auf Cap Sizun bezeichnen. So interessiert mich auch die Sprache der Bretonen und so weiß ich nun, dass dieser Landstrich zu Cornouaille gehört. So interessieren mich auch die Trachten und die Gesänge, Lieder, die Musik. Im Moment baue ich mir eine umfangreiche Sammlung alter Fotos auf, die ich im Internet finde und einige wenige zeige ich ihnen hier. Die besondere undeinfache Kleidung der Menschen, ihre Arbeitsgeräte, ihr einfaches Leben noch vor wenigen Jahrzehnten, fasziniert mich/uns, nimmt uns in ihren Bann. Vieles kenne ich selbst noch aus meiner Kindheit in einer Grenzregion zu Frankreich. Auch wir waren damals arm und es wurde erst „besser“ nach der Industrialisierung. Hier, wo wir nun leben, haben die Menschen ihr Herz und ihren Stolz, ihre Freundlichkeit, jedoch behalten!!! Ich möchte mit der Zeit mehr über die Gefühle und Bräuche dieser Menschen erfahren, lernen und dies auch verstehen. irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier meine wahre Heimat ist, meine Vorfahren von hier stammen. Für mich deutet vieles darauf hin, auch wenn man dies in Deutschland nicht wahr haben möchte, es nicht sein darf. Über meine innersten Gefühle könnte ich ein Buch schreiben. Ich nabele mich aber immer mehr ab und nähere mich den Bretonen an.

Was wir auch nicht vermissen ist die Hektik, die wir Beide kannten, gerade ich, der bei 30 Jahre bei einer Art „Berufsfeuerwehr“ arbeitete. Hier geht es größtenteils locker zu und man hat Zeit, „Amzer zo“, wie wir Bretonen sagen. Wenn Arbeit ist, wird die gemacht und es ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen, egal welchen Tag wir haben. Die Lebensmittelgeschäfte haben selbst am Sonntagvormittag geöffnet und keiner beschwert sich darüber. Stau’s auf der Autobahn haben wir in den mehr als 3 Jahren nur wenige erlebt und selbst dabei verstanden wir die Welt nicht mehr, was wir dabei sahen. Wieder keine Hektik, die Rettungsgasse ist frei oder wird frei gemacht. Wenn wir ansonsten unterwegs sind und man hört/sieht ein Rettungs- oder Einsatzfahrzeug mit Sondersignal, macht man den Weg frei, das ist selbstverständlich hier. Was wäre ich schon froh gewesen, wenn dies in meiner Zeit in Deutschland der Fall gewesen wäre!!! Hubschrauber oder Flugzeuge sind selten am Himmel zu sehen und/oder zu hören und wenn, dann von der Küstenwache oder den Rettungsteams. Die Seenotrettung veranstaltet immer wieder Übungen, um gut geschult zu helfen, wofür Alle Verständnis haben, keine Frage. Zu dieser Organisation zieht es mich immer wieder hin und ich versuche auf meine Weise ihnen zu helfen, in dem ich ihre Beiträge in Facebook teile oder auch meine Aufnahmen und Videos zur Verfügung stelle, so wie ein solcher in diesem Beitrag zu sehen ist.

Sie spüren beim Lesen hier meine Begeisterung, wie es mich fesselt, hier zu leben. Es ist die Herzenswärme der Menschen, die Natur, wie sich die Menschen für diese Natur einsetzen, der Jahrzehnte lange Kampf, der Stolz auf ihr Land. Vieles ist für uns nicht einfach, keine Frage!!!, doch wir fühlen uns hier sehr wohl und angenommen!!!

Können sie sich vorstellen, dass wir 9 Monate, mehr oder weniger, auf einen Handwerker warteten? Die erste Firma kam schnell mit einem Mitarbeiter, der sich die Arbeit anschaute, hier und da an die Wand „prüfend“ klopfte und sagte „Ja, das geht“, dann kam sein Angebot nach einigen Tagen. Nach dessen Prüfung sagten wir zu. Also wurde ein Vorvertrag abgeschlossen. Nach Wochen des Wartens kümmerten sich Bretonische Freunde darum, denn wir können so gut noch nicht Französisch sprechen und es kam der Termin für die Arbeiten. 2 Monteure kamen und auf einmal stellte sich heraus, dass die Arbeiten doch nicht durchgeführt werden können!!! Die Prüfung des 1. Fachmannes war falsch und eine weitere vereinbarte Prüfung von ihm nicht ausgeführt!!! Also weiter suchen nach Firmen, die in Frage kämen. So kamen einige, machten Angebote oder auch nicht, die jedoch meist so ausgelegt waren, dass wir diese nicht annehmen wollten und konnten, sie waren teilweise zu teuer und unrealistisch. Wieder kamen unsere Freunde zu Hilfe, eine weitere Firma kam und das Angebot passte. Wieder hieß es „Warten“ und so verging die Zeit. Ein weiterer Anruf war notwendig und dann ging Alles ganz schnell!!! Der Monteur war pünktlich, hatte auch eine Maske auf, wie dies hier noch Vorschrift ist. Er arbeitete sauber und gewissenhaft, dazu sicher in Allen Belangen!!! Am Abend war er mit der Arbeit fertig, für die bis zu 2 Tage eingeplant war. Eine TOP-Arbeit und wir sind froh und sehr Glücklich, dass wir diese Firma bekommen haben!!!

Edelstahlrohr

Sie sehen, es hatte auch hier seinen Sinn, dass wir so lange darauf warten mussten. Nun können wir mit unseren anderen Arbeiten weiter fort fahren. Bei dieser Gelegenheit ist es auch erwähnenswert, dass sie bei Arbeiten auf Rechnung eine Garantie von 10 Jahren haben.

Immer wieder finden wir Neuigkeiten für uns auf vielen Gebieten. Wundern sie sich auch nicht, wenn sie hier sehr viele Gegenstände aus „England“ vorfinden. So wunderten wir uns darüber, dass das Starter-Seil des Rasenmähers immer wieder abscheuerte, wo ich diesen wie in Deutschland versuchte zu starten. Nun werde ich dies auf der gegenüberliegenden Seite probieren, denn es deutet einiges darauf hin, dass dies so sein soll. Weiter sind die Türschlösser nicht wie in Deutschland gewohnt. Somit erklärt sich für uns auch immer mehr der Bezug von Bretagne und Britannien.

Einen weiteren Schritt des Abnabelns von Deutschland habe ich nun für mich selbst vollzogen, denn ich fand eine Triscel als Ohranhänger

Triscel

Damit identifiziere ich mich weiter mit der Region, den Menschen und ihrer Geschichte hier. Da ich im Ruhestand nun ein Künstler, Aussteiger und Auswanderer bin, somit nicht mehr in viele „Normen“ meiner Vergangenheit passe, kommt noch ein Pferdeschwanz hinzu. Hier auf Cap Sizun laufen viele Männer mit einem solchen herum, also bin ich in guter Gesellschaft. Lach.

Immer wieder beobachten wir hier die Straßenarbeiten und können dies oft nicht fassen, wie effektiv man da arbeitet. Es kommt bei uns so an, dass Alles perfekt organisiert ist, Hand in Hand läuft und doch sich in vielem unterscheidet. So kann ein Streckenposten mit einem STOP- oder Sperr-Schild an der Straße stehen und hat dabei ein Handy in der Hand. Wenn die Strecke frei ist, kommt die andere Seite des Schildes vor und man kann fahren. So ist dies auch auf der Gegenseite. Helme, und während der Pandemie Masken, sind kein Problem für die Mitarbeiter der Firmen. In kürzesten Zeiten werden so Baustellen abgearbeitet. Mit Sicherheit werden die Sicherheitsvorschriften auch hier eingehalten, doch sieht man davon wenig, denn sie laufen meist unbemerkt und im Hintergrund.

Schon in Deutschland hatten wir die Idee, bzw, den Traum, eine Kräuterspirale bzw Kräuterschnecke zu bauen, um frische Küchenkräuter zu haben, da wir Beide gerne Kochen. Es blieb dort ein Traum und nun sind wir im Finistére, können da viele unserer Träume verwirklichen. Inge suchte schon eine Weile im Netz nach Bauanleitungen und fand in YouTube einiges. So saßen wir am Sonntag beim Frühstück und redeten darüber. Da ich nun ein spontaner Mensch bin, habe ich meine Frau gefragt, warum wir warten und auf was wir eigentlich warten???!!! So ging es los. Ich holte Steine im Garten und sie legte die Kräuterspirale an.

Kräuterspirale

Kräuterspirale

Am Schluss sah das dann so aus. Wir haben jedoch nun gemerkt, dass wir diese Kräuterschnecke noch einmal überarbeiten wollen, denn sie ist in einem Teil doch etwas schmal. Dieses Vorhaben wird auf Grund des momentanen Regens auf die kommenden Tage verschoben. Dann wollen wir auch noch ein „Gefäß“ am unteren Anfang der Kräuterspirale einbauen. Wie dies dann wird, werden wir sehen, denn da sind wir noch auf der Suche nach was passendem. Dies ist für uns wieder ein Stück unseres Neuen Lebens.

Diese Kräuterspirale haben wir in der Zwischenzeit spontan vergrößert, wozu keine große Planung oder sonst was notwendig war. Ich habe noch ein paar (Hinkel-)Steine geholt, Inge konstruierte und baute, dann wurde alles wieder aufgefüllt und gut war. Mit der Zeit können wir weiter verändern, die Mauer höher bauen oder …. Wir werden sehen, wie dies passt für uns.

Und hier das Ergebnis

Kräuterspirale

Kräuterspirale

Nun kann sich die Erde noch setzen, in der Mauer werden weitere Pflanzen ihre Heimat finden, wie dies hier eben üblich ist. Dazu werden sich Tiere ansiedeln, wie z.B. Eidechsen, die mir spontan einfallen.  Weitere Pflanzen wurden in der Zwischenzeit eingesetzt bzw. gesät und dieses Saatgut gegen die Katzen geschützt. Im Bottich fand eine kleine Seerose ihren Platz, die munter treibt. Wir werden sehen, wie es noch weiter geht. 😊😊😊

Für heute Abend, bzw die Nacht wurde vom Französischen Wetterdienst eine Warnung vor starkem Wind herausgegeben. So soll es kurzfristig Windböen um die 100-120km/h geben. Ich muss ihnen ehrlich sagen, dass mich sowas hier nicht mehr nervös macht, denn solche Böen gehören hier dazu und sind normal, wenn vielleicht auch nicht um diese Jahreszeit. Während meiner Zeit bei der Berufsfeuerwehr hätte ich hierbei nicht geschlafen, doch nun bin ich in Rente und diese Zeit bei der BF ist vorbei. Also kann ich nun beruhigt schlafen und weiß, ich muss nicht raus in den Einsatz.

Dieser Sturm hatte dann ca. 140km/h in Böen und einige Äste der Bäume, ebenso einige hochgewachsene Blumen, abgeknickt. Die Äste haben wir klein geschnitten und zum Ablagern geschichtet, die Blumen wurden versorgt. Viel Blattlaub liegt jedoch noch verstreut herum. Insgesamt gesehen sind wir jedoch gut davon gekommen, haben einiges rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Wir arbeiten weiterhin jeden Tag und haben einen riesen Spaß dabei. Das Haus bekommt immer mehr Leben und Wärme, Bretonische Wärme. Die Eingliederung nimmt auch an Fahrt auf, auch wenn wir weiterhin sehr zurückgezogen leben. Unsere französischen Sprachkenntnisse werden besser und ich schreibe nun auch immer mehr spontan auf Französisch kleinere Sätze.

Immer wieder bin ich am Suchen, wie ich meine Website hier verändern kann, um weitere Abonnenten und Zugriffe zu bekommen. Doch für Urlaube haben wir im Moment einfach keine Zeit, denn der Herbst steht vor der Tür und wir haben noch einiges, das vorher erledigt werden muss. Doch im Endeffekt ist für uns wichtig, dass wir unsere Lebensfreude behalten, hier unseren Spaß am Leben und Freunde haben. 😊😊😊

Der Bau der Neuen Fensterläden macht weiter Fortschritte. Das „Problem“ hierbei ist der Trocknungs- und Aushärtungsprozess der Farbe, was sehr lange dauert und von der Raumtemperatur sowie der Luftfeuchtigkeit abhängig ist. Auch haben wir diverse Riegel installiert, damit die Fensterläden bei Wind mehr Festigkeit und Halt haben. So bekommt das Haus ein weiteres bretonisches Flair. 😊😊😊

Gestern Abend hielt der Präsident eine Rede an die Nation, die sie hier mit einem Google oder Deppl-Translater übersetzen lassen können. Für uns war dies beeindruckend in Beziehung auf das weitere Vorgehen in Sachen „Pandemie“. Da wird nicht viel diskutiert und auch keine Gerichte damit beschäftigt, sondern Fakten geschaffen, an die sich Alle halten müssen. Kurze Zeit später, so war an anderer Stelle zu lesen, wurde eine große Termin-Anfrage an die Impf-Zentren registriert!!! Wir sind gespannt, wie es hier weiter geht. Doch ist klar, dass wir uns wie bisher weiter so verhalten und sehr zurückgezogen leben werden, auch wenn wir beide Impfungen schon haben. 😊😊😊

Immer mehr können wir hier Fuß fassen und die Capisten (Menschen, die auf Cap Sizun Zuhause sind) freuen sich, dass wir das ganze Jahr hier sind und auch bleiben wollen. So auch heute wieder im Gespräch bei einer gesundheitlichen Therapie bei mir. Alles entspannt sich immer mehr und ist eine Art „Eingliederung“ für uns, die uns gut tut!!! 😊😊😊

Auch wenn wir seit August arbeiten wie die Wilden, uns kaum eine Pause gönnen, so sind wir sehr Glücklich hier!!! 😊😊😊 Einige wenige Freunde, Bekannte, davon kommt die Mehrheit vom Cap Sizun, sowie einige Nachbarn, konnte und wird sich unser Haus und Garten ansehen können. Doch die, die schon hier waren, staunten nicht schlecht darüber, was wir uns hier erschaffen haben 😊😊😊, wobei wir noch jede menge Arbeit haben!!!

Am Abend wird dann gelernt, am PC gearbeitet, da nach weiteren Möglichkeiten gesucht, wie wir was verändern können und ob dies dann für uns auch machbar ist. So rückt auch immer mal wieder die Kunst in den Fokus und so habe ich Inge auch immer wieder animiert, in ihr Atelier zu gehen und da zu arbeiten, während ich mich um den Haushalt oder meine Fotografien, meine Website oder den Blogspot kümmerte bzw. kümmere. Auch da muss es weiter gehen!!!

Wenn ich gerade von den schlimmen Überschwemmungen in Deutschland höre, sehe und lese, daran denke, wie damals die Flurbereinigung gepriesen wurde, wenn ich daran denke, wie die Städte und Dörfer versiegelt wurden, dann wundert mich nichts mehr!!! Selbst da wo ich lebte, wurde versiegelt auf Teufel komm heraus!!! Der Hof und Garten am liebsten betoniert und Grün angestrichen!!! Kopfschütteln. Im Sommer ist es dann knall heiß, zumal dann auch noch die Luft durch die enge Bebauung steht, bei starken Regenfällen kann das Wasser nicht in die Erde versickern, fließt schnell ab und es gibt Überschwemmungen, ganz klar!!! Hier bei uns ist nun vieles anderster. Einen gepflasterten oder betonierten Hof findet man äußerst selten, die Äcker und Felder haben Grünstreifen, in denen sich auch die Tiere verstecken können, Rückzugsgebiete haben. Was habe ich dies während meiner langen Jahre in Deutschland vermisst!!! Es gibt hier Gemeinden, in denen absoluter Baustopp ist, auch um die Natur zu schützen, diese zu erhalten!!! Sowas kann ich nur unterstützen!!! Früher war ich bei den Naturfreunden aktiv, soweit man dies so nennen kann, heute bin ich ein AKTIVER FREUND DER NATUR und das gesellschaftliche Leben ist mir dabei kaum wichtig!!!

Über Nachtwurde es nun Sommer hier auf Cap Sizun. 😊😊😊 Am frühen Morgen hatten wir noch Nebel, der sich aber recht schnell auflöste. Dann war fast wolkenloser Himmel mit leichtem Wind. Gefühlt kommt uns diese 20-23°C wie 28-30°C vor. Wir waren wieder unterwegs und haben benötigte Materialien gekauft, damit wir auch über das Wochenende arbeiten können. Wir haben so eine Freude und Spaß dabei, das glaubt kaum jemand 😊😊😊

Immer wieder lese ich in den verschiedenen sozialen Medien Meinungen von „Fachleuten“ aus Deutschland und kann mich köstlich darüber amüsieren!!! 😂😂😂  Ich weiß nicht, woher dieses „Wissen“ kommen soll oder kommt!!! 🤔🤔🤔 Kopfschütteln. Wir leben seit mehr als 3 Jahren mitten unter Bretonen, lernen die Sprache, Kultur, Mentalität und gliedern uns immer mehr hier ein. So stellen wir nach und nach vieles auf „Frankreich“ um, soweit dies noch nicht geschehen ist. Auch bezahle ich hier meine Steuer aus der Rente und vieles mehr. Der Tag kommt, wo ich die Französische Staatsangehörigkeit beantragen kann und werde!!! 😊😊😊

Die Solidarität vieler Bretonen, und Franzosen insgesamt, mit den Flutopfern in Deutschland und Belgien ist unglaublich!!! In vielen Beiträgen in Facebook lese ich dies, bekomme auch persönliche Mails, obwohl ich (zum Glück!!) nicht selbst betroffen bin, ebenso meine Frau nicht.

Noch immer suche ich nach Möglichkeiten, wie ich für meine Website hier mehr Abonnenten bekommen kann. Was mache ich da falsch, wo liegt mein Fehler??? 🤔🤔🤔

Heute bauen wir uns ein Küchenregal, mit dem wir Gestern Abend schon begannen. Eigentlich wollte ich da mit Inge ein Glas Cidre im Garten trinken, doch dann ging es mit dem Regal los und der Cidre wurde verschoben!!!! 😂😂😂

Vieles hat seinen Grund im Leben, auch wenn wir diesen nicht gleich verstehen und erkennen. So werden wir immer mehr Bretonen, befassen uns auch mit der Geschichte hier auf Cap Sizun. Vieles kommt uns dabei irgendwie vertraut vor. Doch wenn man dies in Deutschland sagen würde, würden wir für verrückt erklärt werden und so ist es gut, dass zumindest ich eine „Psychische“ Schwerbehinderung habe 😂😂😂

Heute hatten wir spontanen Besuch von sehr guten Freunden, die wir schon seit Februar 2020 nicht mehr gesehen haben. Sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und freuten sich mit uns über unsere Arbeit, die wir hier schon geleistet haben. Sie kennen auch unseren Kühlschrank und Inge erzählte ihnen, wie wir den in mitten der Isolation dann Alleine von Plogoff hierher brachten!!!! Die Freunde schüttelten nur den Kopf über uns 😂😂😂 Doch sie sahen auch, was noch vor uns liegt, was wir noch vor dem Herbst angehen müssen!!!! Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung!!! 😂😂😂 Dass wir dabei wieder Französisch in der Praxis, und ungezwungen, lernten, rundete das Ganze ab. Immer mehr verstehe auch ich vieles, kann mich einbringen in die Gespräche und was ich nicht verstehe, erklärt mir dann meine Frau. 😊😊😊

Stellen sie sich vor, sie leben dauerhaft im innereuropäischen Ausland und wollen bei einer Bundestagswahl ihr Wahlrecht wahrnehmen, wie ich dies auch vor hatte. Darum habe ich nun per Mail nachgefragt und diese Antwort erhalten

Zitat Anfang:> Sehr geehrter Herr Fischer, nachfolgend habe ich Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt (dies und mehr ist auf der Internet-Seite des Bundeswahlleiters zu finden): Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man auch als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht von Amts wegen in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen schriftlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der zuständigen Gemeinde stellen. Das Wahlrecht steht dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu, die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie 1. entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage des 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder 2. wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind. Das Antragsformular können Sie unter dem folgenden Link herunterladen. Es enthält Ausfüllhinweise in einem Merkblatt. Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis für im Ausland lebende Deutsche Für Deutsche ohne Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland ist die Gemeinde zuständig, in der sie vor ihrem Fortzug zuletzt gemeldet waren. Der Antrag muss persönlich und handschriftlich von der Antragstellerin beziehungsweise dem Antragsteller unterzeichnet sein und der Gemeinde im Original übermittelt werden. Eine Einreichung per E-Mail oder Fax ist nicht ausreichend. Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss spätestens am 21. Tag vor der Wahl 😊 5. September 2021) bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingehen. Die Frist kann nicht verlängert werden. Ergänzende Information finden Sie auf der Seite des Bundeswahlleiters: Seite des Bundeswahlleiters. Dort können Sie auch das Formular herunterladen, wenn die Voraussetzungen auf Sie zutreffen. Falls darüber hinaus noch Fragen zur Wahl bestehen, können Sie sich gern wieder an uns wenden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag <Zitat Ende

Der Sachbearbeiter schrieb dies nett, klar und verständlich. Ob ich nun dies alles mache, ist eine andere Frage.

Am Samstag kamen wir auf die Idee uns ein Regal in der Küche zu bauen und kurzum ging es nach Douarnenez in den Baumarkt und Bretter kaufen. Noch am Abend begannen die Arbeiten und nach 2 Tagen steht das Regal, wartet noch auf kleine Veränderungen, dann kann es meine Frau in Betrieb nehmen. 😊😊😊

Tief betroffen lesen wir die Berichte über die Naturkatastrophe in der Eifel. Martina Unterharnscheidt berichtete uns über ihre Erlebnisse vor Ort in Bad Münstereifel die auf Öffentlich gestellt sind!!!! Das kann es nicht sein und wenn man dann Bilder von lachenden, und führenden, Politikern in den Medien sieht, die bei einer Rede des Bundespräsidenten war, der dabei seine Trauer und sein Entsetzen ausdrückte, dann verstehen wir die Welt nicht mehr!!! Solche lachenden Politiker in einer solchen Situation zeigen ihren ganzen Charakter!!! Die Frau Bundeskanzlerin war heute in Bad Münstereifel vor Ort und wie man im Internet sah, war sie sichtlich erschüttert was sie da sah und von den betroffenen Menschen hörte.

Nach mehr als 1 Jahr trafen wir unsere Freunde wieder, die wir persönlich kennen und die uns auch beim Suchen nach einem Haus halfen, welches wir dann in Esquibien fanden und wir nun leben. Auch bei diesem Gespräch wurde viel über unsere Situation und Pläne diskutiert und wir bekamen Anregungen. Wir merkten, dass unser Französisch immer besser wird, auch wenn, gerade bei mir, noch viel fehlt. Ich bin eben mehr ein Praktiker und lerne mehr im täglichen Umgang mit den Menschen. Die Freunde freuten sich, als sie merkten, wie sich unsere Denkweise nun hin zum Bretonischen verändert hat. 😊😊😊 Wir freuen uns, wenn sie nun zum Gegenbesuch bei uns begrüßen zu dürfen. Dabei werden sie in Ruhe sehen, was wir in der relativ kurzen Zeit hier schon verändert haben. 😊😊😊

Der Mond ändert sich und somit kommt auch wieder eine Grand Marée, aber auch Regen kündigt sich dabei an. Den Regen können wir in der Natur brauchen, denn die Pflanzen lechzen nach Wasser und leiden im Moment. Wie sich die Gezeiten, sprich der Meeresspiegel, nun bei einem veränderten Mond verhalten, sehen sie hier. Solche Gezeiten sind für uns wichtig, wenn wir am Meer, aber auch am Hafen von Audierne unterwegs sind, die Straße vom Meer überflutet ist, was dieses mal nicht der Fall sein wird, denn dafür ist der Koeffizient zu niedrig. Früher war für mich der Pegelstand des Rheins wichtig, nun sind es die Gezeiten des Meeres. 😊😊😊

Allen Anschein nach breitet sich hier en France die Delta-Variante des Convid-Virus weiter massiv aus und die Regierung, aber auch einige Präfekten, werden wieder aktiv. So gibt es Präfekturen, die die vor kurzem abgeschaffte Masken-Pflicht im Freien wieder einführen. Genaueres und Aktuelles lesen sie auf der Seite des Deutschen Auswärtigen Amtes. Erste Bekannte von uns, die gerade am Meer Urlaub machen, beenden diesen früher wie sie uns mitteilten.

Meinen 1. Augenarzt-Besuch habe ich nun auch hinter mir. Auf den Termin musste ich etwa 8 Wochen warten. Was mich dann erwartete, machte uns sprachlos!!! Keine 5 Minuten Wartezeit und wir konnten zur Voruntersuchung in ein Zimmer mit einer TOP-Ausstattung an Technik!!! Auch war es kein Problem, dass wir zu zweit waren, da Inge ja besser Französisch kann, wie ich. Es wurden umfangreiche Tests absolviert in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre, wobei die Arzthelferin sehr viel Einfühlungsvermögen hatte. Dann warteten wir wieder keine 5 Minuten und konnten dann zum Arzt selbst, der weitere Tests absolvierte, wir viele Aufnahmen meiner Augen auf seinem Bildschirm sahen. Der Arzt war ebenso wie seine Helferin sehr freundlich und hatte für uns großes Verständnis. Bei der Anmeldung bezahlte ich dann für die Behandlung und das Rezept 60.-€ und dieses Geld bekomme ich von der Caisse Maladie (der Französischen Krankenkasse) wieder zurück. In 2 Jahren soll ich wieder kommen. Mit dem Rezept gehen wir dieser Tage zum Optiker und sind gespannt, wie es da läuft. Die Augenarzt-Praxis aber werden wir uns merken!!! 😊😊😊

Gestern hatten wir sehr viele Gewitter und auch Stark-Regen hier, dass dieses Wasser selbst die Dachkanäle nicht mehr aufnahmen konnten. So fielen innerhalb ca. 24h mehr als 40 Liter Regen. Heute reinigten wir die verstopften Siebe, doch werden wir hier noch so einiges freilegen und überprüfen, reinigen und evtl erneuern.

Hortensien

Die Hortensien sind von der Hitze sehr in Mitleidenschaft gezogen und freuen sich nun auf und über das Wasser. Sie werden einige Tage brauchen, bis sie sich wieder erholt haben.

Auch geht es weiter mit der Hausrenovierung.

 

Immer wieder werde ich hier über aktuelle Themen berichten, die mich/uns beschäftigen.

 

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