Sonnenuntergang

Die Geschichte zweier Auswanderer

Hallo 😊😊😊

Auf dieser Seite möchte ich immer wieder von unseren Erlebnissen berichten, die mit unserer Auswanderung und unserem Leben hier in der Bretagne zu tun haben.

Viele unserer Freunde sind immer wieder interessiert und fragen uns, wollen wissen, was wir hier wie erleben und wie wir damit zurecht kommen. So werde ich nun das Neue gleich am oberen Teil der Seite einfügen.

Oktober 2021

14.10.21 Durch einen familiären Besuch bei uns haben wir gerade sehr wenig Zeit fürs Internet und auch die Photographie. Von der MPDH kam auch Post wegen der Umschreibung meines Schwerbehinderten-Ausweises. Am Nachmittag zeigten wir der Familie La Baie des Trépassés 😊😊😊

La Baie des Trépassés

Sie waren nun vollkommen begeistert und können nachvollziehen, warum wir hier leben und auch bleiben wollen!!! 😊😊😊

10.10.21 Am frühen morgen sind wir spontan ans Meer gefahren, um das Morgenrot aufzunehmen. Es war ein tolles Erlebnis. Am Abend ging es ebenso spontan wieder an den Plages, um den Sonnenuntergang zu genießen 😊😊😊 In Facebook werde ich, zumindest eine ganze Weile, kaum noch Fotos posten, denn vieles am System selbst passt für mich nicht mehr. Es gibt auch andere Medien, die vielleicht nicht die Reichweite haben, doch das soll mich nicht stören. Auch möchte ich meine Freunde nicht belasten, in dem ich meine Beiträge in wie viele Gruppen poste, wobei ich auf meiner „Profi-Seite“ keine Werbung habe!!! So werde ich mehr Zeit für mich selbst, meine Photography, die Kunst und das Leben haben. 😊😊😊

09.10.21 Zur Mittagszeit hatten wir uns mit einem Facebook-Freund verabredet, um uns bei einem Aperitif einmal persönlich kennen zu lernen. Es war ein Treffen, das schon lange im Raum stand, wir aber aus bekannten Gründen nicht wahrnehmen konnten. Es war von beiden Seiten ein Sprachgemisch aus Deutsch und Französisch und wir verstanden uns. Auch hier fiel in einem Nebensatz wieder „Günter, du bist ein Bretone“. Ich würde dieses erste Treffen als sehr sympathisches „Sondierungsgespräch“ bezeichnen, das Luft für mehr auf beiden Seiten lässt. Auch wurden erste Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt, die man mittel- bis langfristig angehen könnte. Doch dann mussten wir dies erst einmal bei einem Spaziergang am Meer

Der Hafen von Audierne

verdauen und sacken lassen. Am Abend telefoniere ich dann auch noch mit meiner Familie in Deutschland. 😊😊😊

08.10.21 Es ist schön, wenn man auch mal wieder POSITIVE Nachrichten von der Familie in Deutschland bekommt. Wir freuen uns sehr, dass eine meiner Töchter ihr 2. Staatsexamen bestanden hat!!! 😊😊😊 Nach sehr langer Zeit habe ich heute ein Video bearbeitet und bei meinem YouTube-Kanal hochgeladen, das ich Morgen frei geben möchte. Schon oft ist es mir passiert, dass das Video gleich nach dem Hochladen bei YouTube eine mangelhafte Qualität hatte. Dies möchte ich vermeiden und darum gehe ich nun den Weg so wie beschrieben. immer mehr kommen wir nun zur Ruhe, auch wenn wir noch viel Arbeit haben, keine Frage.

07.10.21 Den Tag verbrachten wir mit Einkaufen, waren auch für unsere Freunde in Plogoff den Rasen mähen. Am Abend ging es zum Entspannen ans La Mer, wo wir wieder einen Traum von Sonnenuntergang erlebten und es ist klar, dass ich wieder viel Bild-Material nach Hause mitbrachte. Dies muss erst noch genau gesichtet werden, dann kann ich auswählen und diese Aufnahmen für die Website und das restliche Internet frei geben. Hier ein kleiner Vorgeschmack. 😊😊😊

Sonnenuntergang

06.10.21 Heute habe ich mich u.a. darum gekümmert, warum ich vom zuständigen Amt in Deutschland noch keine Auskunft wegen meiner Anfrage zu den entsprechenden Dokumenten wegen meines Schwerbehinderten-Ausweises bekomme. Der Anruf ging in eine Endlos-Hotline und irgendwann legte ich auf. Dafür schrieb ich dann eine Mail an den Schwerbehinderten-Beauftragten der Deutschen Bundesregierung und bat um Hilfe.

05.10.21 In Deutschland wird ja viel von „Ausländern“ und „Integration“ geredet, wie „die“ sich verhalten sollen, zu haben und ….. , das sei ja ganz einfach!!! Nun sind wir in Frankreich selbst Ausländer, wollen uns nach und nach integrieren. Doch ist dies wirklich so einfach, wie behauptet??? 🤔🤔🤔 Wir sind in vielem auf die Hilfe unserer Bretonischen Freunde angewiesen, was ich ganz klar sagen muss und dies in großer Dankbarkeit!!! Stellen sie sich vor, sie wollen sich hier auf einem Amt, der Krankenkasse, einer Bank ect. anmelden und es geht schon mit dem „wenig“-Verstehen der Sprache los, dann bekommen sie Unterlagen zum Lesen und sie haben keine Ahnung, was darin steht!!! So sind sie auf ihre Freunde und deren Infos angewiesen. Diesen Zustand für uns möchte ich nun beenden und darum habe ich ein solches PDF-Programm mit OCR-Texterkennung gekauft, mit dem ich nun solche Unterlagen „übersetzen und in Form-bringen“ kann. Das ist zwar nicht ganz so einfach, wie ich es mir selbst mit einem Profi-, bzw. Unternehmens-, Programm vorstellte und wünschte, doch habe ich nun einen Weg für mich gefunden, dies zu bewerkstelligen. So saß an diesem Tag sehr viele Stunden PC und brütete, damit ich dieses Formular Formulaire_demande_mdph Nr 15692’01 lesen und ausfüllen kann. Dass dann für die Fotografie kaum noch Zeit blieb, ist klar.

04.10.21 Das mit dem PDF-Programm mit OCR-Texterkennung beschäftigt mich schon sehr, denn es gibt vieles, das mehrseitig übersetzt werden muss und zwar sowohl von Französisch in Deutsch, wie auch in die Gegenrichtung. Ein Programm habe ich seit dem Abend und bin da nun dabei, mich einzuarbeiten, nach Lösungen zu suchen.

Wie sie sich vielleicht erinnern habe ich ja Probleme meinen Deutschen Schwerbehinderten-Ausweis in einen solchen Französischen umschreiben zu lassen. Vor einigen Wochen habe ich mich deshalb an die EU-Kommission gewendet und da nach einem Europäischen Schwerbehindertenausweis gefragt. In einer Mail bekam ich heute Antwort von der Kommission, dass es da noch keine einheitliche Regel gibt, dies Ländersache ist!!! Es wird jedoch daran gearbeitet, dies bis zum Jahr 2023 auf den Weg zu bringen, was neben vielem „Blablabla“, die Kern-Aussage ist. Hier habe ich für sie einen Direkt-Link zu diesem Thema. Ich bin gespannt, doch vielleicht bin ich bis dahin mit meinem Französischen Ausweis schon weiter. Es klemmt noch in vielem in diesem Europa und oft kommen wir uns vor, wie im Mittelalter, wo in jedem Bezirk ein anderes Recht und ….. war!!! Kopfschütteln

03.10.21 Immer mehr verstehen wir viele Vorgänge auf dem Cap nun und können diese nachvollziehen. Bedingt durch den Klima-Wandel und die COVID-19-Pandemie stiegen die Grundstückspreise ins schier unermessliche!!! Einheimische junge Menschen, die hier arbeiten und leben wollen, können sich solche Wohnungspreise nicht leisten und wandern ab. Die Häuser werden für einige Wochen im Jahr als Ferienhäuser genutzt und stehen für den Rest leer, die Ortschaften und Weiler überaltern, veröden. Dies möchte man nun vermeiden, bzw. unterbinden, und so werden die Regeln für Immobilienverkäufe diesem Ansinnen angepasst. Da wir schon seit 3 1/2 Jahren dauerhaft hier im Finistère leben, betraf uns dies nicht und so freuen wir uns sehr darüber!!! 😊😊😊 So ist einiges, das im Hintergrund in Gange ist und das wir erst nach und nach erkennen, auch darüber informiert werden, dies auch in den Journals der Gemeinde lesen. Hier an diesem Beispiel sieht man auch, warum es für uns gut ist, ein PDF-Programm mit OCR-Texterkennung zu haben. 

02.10.21 In den letzten Tagen beschäftigte mich so einiges. Immer wieder bekommen wir Briefe von der Verwaltung, von der Französischen Krankenkasse und vielen mehr geschickt, auch müssen Fragebögen ausgefüllt werden, diese natürlich in Französischer Sprache. Gerade diese Briefe zu übersetzen ist schon eine Sache, die Theoretisch ganz einfach, in der Praxis jedoch u.U. problematisch ist. Dass es PDF-Programme gibt, ist klar, doch welches führt auch die OCR-Texterkennung zu einem annehmbaren Preis aus? Und da geht es los!!! Im Moment habe ich eine solche Test-Version installiert und werde sehen, wie es funktioniert. Ein kleiner Tempête

Ist möglicherweise ein Bild von Karte und Text „100 100 100 110 90 Loc 120 Loc100 100 80/90 90 80/90 Loc 100 80/90 110 Loc 120 90 80 80 110 Loc 120 90 100 90 80“

(dieses Foto habe ich aus Facebook)

zog heute auch über uns hinweg und wir kamen gut davon zum Glück. Wir sind hier besser geschützt, wie in Plogoff, da wir hier einiges an Bäumen und Hecken um das Grundstück haben, was als Windabweiser funktioniert. 😊😊😊 👍👍👍 Mit der Umschreibung meines Schwerbehinderten-Ausweises gibt es auch Probleme, denn dies ist a. Ländersache und b., habe ich nun bei der zuständigen Deutschen Stelle um Hilfe gebeten, dass ich meine entsprechenden Unterlagen in Französisch oder Englisch bekomme, da man diese in Deutsch hier kaum verstehen kann. Auch hier lässt Europa grüßen!!! Kopfschütteln 🤕🤕🤕

September 2021

30.09.21 Heute stand die Reinigung unseres Kamins an und auch hier sammelten wir wieder unsere Erfahrungen, denn der Reinigungsbesen passte nicht. Wieder ging es nach Douarnenez in den Baumarkt, es half ja nichts, denn das Gestänge muss ja zusammen passen. Die Reinigung verlief dann auch problemlos und zügig. Vieles darf man hier nicht mit Deutschland vergleichen und wenn wir Alles erst einmal zusammen haben, wird es auch einfacher für uns. Dann wurden weitere Arbeiten im Garten erledigt. Für das kommende Wochenende wird ein Sturm vorhergesagt, der aber nur von kurzer Dauer sein soll und die Windböen sollen nur um die 100km/h betragen. Das ist hier nicht schlimm und doch werden wir uns darauf einstellen. Sie sehen, bei uns ist noch immer einiges los und die wenigen Stunden am Meer oder mit Freunden haben wir uns bestimmt verdient. 😊😊😊

29.09.21 Wir räumten wieder im Haus um, wollten ein Regal stellen. Doch dann merkten wir, dass wir beim letzten Besuch in Deutschland die Schrauben dafür dort vergessen hatten. Also ging es in den Baumarkt. Wie gewohnt bekamen wir vom freundlichen Personal Hilfe bei der Suche und so konnten wir dieses Regal dann aufstellen und die Küche wieder einrichten. 2 Bretonische Freundinnen meldeten sich spontan und wir sind zum

Ty Felix

Ty Felix gefahren, einem kleinen Haus an der Steilküste, das berühmt ist hier. Wie oft waren wir schon in der Nähe und fanden den Weg dahin nicht. Nun aber war es soweit und das Wetter spielte auch noch mit. Dazu die beiden Freundinnen, die wir schon seit ca. 3 Jahren kennen. Die Begegnung war für uns alle 4 gut, besonders für meine Frau und darüber freue ich mich sehr. 😊😊😊 Auch wurde bei den Gesprächen gesagt, dass ich ein 100%-iger Bretone sei. Die Damen freuen sich über uns, wie wir in vielem arbeiten und uns „mit Land und Leuten“ beschäftigen, die Sprache und Kultur lernen, uns hier integrieren wollen. Am Abend ging es dann noch einmal spontan ans La Mer. Als wir dann auf unser Grundstück einbogen, erschreckten wir ein Reh, das in Nachbars Garten war. Meine Vermutungen bestätigten sich auch hier und ich werde sehen, ob ich eine Möglichkeit finde, diese Tiere zu fotografieren  😊😊😊

28.09.21 Heute haben wir wieder im Haus umgeräumt, es passt mit der Einrichtung noch nicht so, wie wir uns dies vorstellen. Also wieder zum Baumarkt nach Douarnenez. Doch kamen wir auch danach noch nicht richtig weiter, denn es fehlen uns noch passende Schrauben. Wir hatten auch Besuch von diesem Nachbarn

Fasan

der unsere Arbeiten am Haus und im Garten begutachtete!!! Wir denken, er ist zufrieden 😊😊😊

27.09.21 In der vergangenen Nacht hatten wir den 1. Tempêrte der diesjährigen Herbst-Saison.

Tempete

und ich habe ihnen eine Aufnahme von Meteo-France hier eingebunden, die ich aus Twitter habe. Wir hatten und haben keine Schäden, die Neuen Fensterläden haben sich bewährt. Auch am Tag hatten wir immer wieder stärkere Böen um die 50km/h. Wir arbeiten ganz normal im Garten weiter, doch sind wir nun gut im Zeitplan, so dass wir auch etwas vom Arbeitsdruck heraus nehmen können. Dafür lerne ich sehr intensiv die Französische Sprache. 😊😊😊

25.09.21 Nachdem wir nun gut bei unserer Arbeit in unserem Zeitplan sind, haben wir uns heute mal Zeit für einen kleinen Ausflug genommen, den wir schon lange vor uns herschieben. Zuerst waren wir an einem Naturschutzgebiet bei Pont Croix, haben dieses in Ruhe erkundet.

Ein See bei Pont Croix

Dabei haben wir auch diesen Nutria

Nutria

gesehen. Es ging weiter an eine Stelle, bei der sie sehen, warum wir hier nicht immer über die Telefon-Leitung Internet haben. Dies erst recht nicht bei den Tempetês

Telefon-Leitung

Telefon-Leitung

Einen Herzinfarkt bekommt wegen sowas hier kaum jemand. Ich wiederhole mich gerne, wir leben hier in einer anderen Welt eben und das ist auch gut so!!! 😊😊😊

23.09.21 Es hat sich in der Zwischenzeit viel bei uns getan und ich kam leider nicht dazu, hier zu schreiben und zu berichten. Gerade ich lerne nun wie ein Wilder die Französische Sprache, denn der Besuch in  Rennes brachte mich zum Nachdenken. Weiter haben wir im Garten gearbeitet und aus alten Mauerfugen Efeu entfernt, um die Mauer zu erhalten. Hier wird noch einiges an Arbeit auf uns zukommen, denn in den Mauern fehlt der Mörtel. Einer der wenigen Besuche hatten wir auch von Freunden, die wir bereits persönlich kennen. Es war gut für uns, dass wir uns auch wieder haben unterhalten können, die Freunde uns in lockerer Atmosphäre erlebten. Doch immer wieder zog es uns auch am Abend ans Meer, um Jod zu tanken und Sonnenuntergänge in Ruhe zu erleben. Ich werde darüber noch berichten. 😊😊😊

17.09.21 Was uns der Besuch und die Umstände beim Deutschen Honorarkonsulat in Rennes  an Nerven kostete, merken wir nun erst. Wir sind einfach nur platt, müde und erschöpft!!! Dann habe ich für 60.-€ getankt, was wir nur für diese eine Reise brauchten. Wir werden sehen und unsere Möglichkeiten ausloten hier, denn mit 74 oder gar mit 84 Jahren mache ich diesen Unsinn nicht mehr!!! 😡😡😡Am Nachmittag regnete es hier, die Natur freut sich darüber und wir auch 😊😊😊 So lernten wir intensiv die Französische Sprache am PC, zumal wir nun noch mehr Motivation bekommen haben!!! 😊😊😊

15.09.21 Heute haben wir uns um unsere Amtlichen Deutschen Dokumente gekümmert, damit diese weiterhin gültig bleiben und wir uns ausweisen können. Mehr dazu finden sie hier Einen Personalausweis verlängern

13.09.21 Am Vormittag war ich in Audierne, dort zuerst im Tourisme-Büro, dann im Rathaus und am Schluss noch in der Hafenmeisterei um mich nach einer Lehre oder Informationen zu den Tellins zu erkundigen. Im Tourismus-Büro bekam ich eine Broschüre von einem sehr freundlichen jungen Mann, mit dem ich auch ein kurzes Gespräch hatte. Im Rathaus gab man sich freundliche Mühe, doch war die Dame eher ratlos und schickte mich zur Hafenmeisterei, die jedoch geschlossen hatte. Mit der Broschüre können wir was anfangen, auch wenn dies nicht so ist, wie ich dies erwartet oder erhofft habe. Wir werden sehen, vielleicht finden wir doch noch was. Wetterbedingt arbeiten wir mehr im Haus, kauften auch diesen speziellen Fugenmörtel. Mit dem Google-Translater auf meiner Website hier drehe ich mich auch im Kreis und komme nicht weiter, trotz dass ich WordPress um Hilfe gebeten habe. Vieles ist eben in Englisch, dann meist in den Fachsprachen und da hört es bei mir eben auf, denn das verstehe ich leider nicht. 🤕🤕🤕

12.09.21 Ich habe mich heute viel mit Farben befasst, das Hoftor damit ausgebessert, denn das Holz arbeitet ja und so kamen Stellen zum Vorschein, die uns nicht gefielen. Dann habe ich weiter die Teststücke von Yves le Breton mit Farbe versehen, damit diese dann ins Freie kommen können, wo ich diese dem Wetter aussetzen möchte. An der Homepage hier habe ich auch weiter gearbeitet, so auch 2 Neue Beiträge geschrieben. Das Tagebuch hier werde ich mittelfristig auf ein Neues Medium auslagern müssen, wofür es Gründe gibt, die im Speicherplatz liegen, den ich jeden Monat bezahlen muss und der begrenzt ist. Das Französisch-Lernen macht immer mehr Spaß!!! 😊😊😊

11.09.21 Immer wieder mache ich mir Gedanken über mich selbst und mein Verhalten. So sagte ich in diesem Jahr sehr früh STOP zu vielen Bekannten, meist Facebook-Bekannten, die uns in ihrem Urlaub hier besuchen wollten. Dass ich dabei vielen vor den Kopf stieß, ist mir klar!!! Doch sehe ich dies so, dass wir nach 1 Jahr harter und fast täglicher Arbeit noch immer nicht soweit sind, dass solche Besuche bei uns Ausnahmen sind. Die Häuser hier haben nicht den Standart wie in Deutschland, kaum isolierte Fenster, im Bad war keine Heizung, wir hatten für das ganze Haus nur 1 Holz-Ofen. Brennholz musste beschafft und eingelagert werden. Hausisolierungen können sie hier weitestgehend vergessen, besonders bei einem solchen alten Bauernhaus, wie wir eines nun  haben. Also werden die Fugen ausgekratzt und mit einem speziellen Mörtel in kleinen Stücken neu ausgefugt. Es ist keine Isolierung und doch zieht es nicht mehr so, wie vorher!!! Auch darf die Fassade nicht einfach nach Belieben verändert und muss von der Stadt genehmigt werden. So ist vieles und wir verändern noch immer unser Haus, so dass wir uns wohlfühlen, der Winter auch kommen kann. Dann bedürfen solche Besuche auch eine gewisse Vorbereitung unserer Seite und wenn ich mir vorstelle, was da auf uns zugekommen wäre …. Das können wir einfach nicht!!! Ein weiteres Thema ist die Integration und das lernen der Sprache. So bin ich mehr ein Praktiker und lerne am besten beim Umgang mit den Menschen hier. Die Covid-Pandemie machte da auch einen Strich durch unsere „Rechnung“ und doch kommen wir durch harte Arbeit voran. So schrieb mir heute eine Freundin folgendes

Zitat-Anfang >Menschen wie du und Ingrid können in einer Nachbarschaft nur eine gute Sache sein, nichts ist einfacher für ein Land, eine Region, als Ausländer des guten Willens zu integrieren. Diejenigen, die integriert werden wollen.< Zitat Ende

Ich denke, das sagt Alles!!! Und so nahmen wir heute spontan eine kleine Auszeit und fuhren nach langer Zeit mal wieder zum Pointe de La Torche. Dort einfach etwas Luft holen und doch hatten wir wieder ein Erlebnis, von dem ich noch berichten werde und das sich auch mit dem Thema „Integration“ befasst. 😊😊😊

10.09.21 Den ganzen Tag war es bewölkt und zeitweise regnete es auch leicht. Wir verbrachten den Tag deshalb mit Arbeiten im Haus. Am Abend schaute meine Frau zum Fenster raus und sah, dass die Sonne weitgehend mit fast wolkenfreiem Himmel zu sehen war!!! Wir „Alarm-mäßig“ uns angezogen und dann ans Meer, wo wir einen weiteren Traum von Sonnenuntergang erleben konnten!!! 😊😊😊

Sonnenuntergang Sonnenuntergang

Hierüber werde ich noch einen Beitrag schreiben. 😊😊😊

09.09.21 Anscheinend habe ich aus Versehen einen Fehler beim Bearbeiten meiner Website gemacht und die Flaggen im Translater-Bereich gelöscht. Ich muss sehen, wie ich dies wieder hinbekomme. Man sieht, dass auch ich nicht perfekt bin, dies auch nicht sein möchte!!! Wir haben heute wieder Efeu aus altem Mauerwerk entfernt und sind mit dieser Arbeit noch lange nicht fertig!!! Auf dem Grundstück wächst viel davon und wenn wir es in einem gesunden Verhältnis halten können, dann passt dies. Doch bis dahin haben wir noch jede Menge Arbeit. Es regnete auch immer wieder heute, worüber sich die Natur freut. 😊😊😊

08.09.21 Die Test-Käfer bekamen heute einen weiteren Farb-Anstrich und immer mehr werden diese zu Yves und Yvette, so dass sie bald im Freien sein können. Dann werde ich sehen welchen Beton ich nehme, zumal ich noch eine Sorte Beton habe, die teurer in der Anschaffung ist und den ich noch nicht probiert habe. Wir haben heute auch Efeu und …. aus altem Bretonischem Mauerwerk entfernt, woran wir noch eine weile Arbeit haben. Eine Sache die mich beschäftigt, auch wenn dies NICHTS mit dem Auswandern zu tun hat, ist meine Website hier und mein Blogspot. Ich hatte verschiedene Werbeformen installiert, so Google-Adsense oder auch andere. Immer wieder kamen deshalb Diskussionen auf und nun bin ich (Stand jetzt) soweit, dass ich auf diese Werbung verzichte. Die Bedingungen sind für mich in keinster zu erfüllen!!! Große Lobbyisten mit vielen Tausend Folgern können dies und bekommen Summen, da kann man nur träumen!!! Ich jedoch mit meinen wenigen Folgern bekomme für viele Tausend Zugriffe gerade mal einige Cent, wobei es bei YouTube noch schlimmer ist!!! Schauen sie selbst einmal danach und sie werden nur noch den Kopf schütteln. Wie soll ich unter diesen Umständen meine Seiten teilen, wenn ich dies nicht darf, sogleich eine Verwarnung bekomme und dann evtl gesperrt werde!!! 🤕🤕🤕 So werde ich meine Seiten weiter als „Teil meines Hobbys“ finanzieren und in der Arbeit hier in der Heimat sehen. 😊😊😊

07.09.21 Unsere Arbeit ging unvermittelt weiter, auch wenn wir während der großen Tageshitze uns Ruhe gönnten, dafür im Haus Französisch lernten. Gestern Abend waren wir dafür wieder am Meer, um einen Sonnenuntergang zu erleben. Den Link dazu finden sie hier 😊😊😊 Wir erwarten nun auch sehnlichst Regen für die Natur, denn es ist alles sehr trocken!!! Während des Tages hatten wir Wind um die 40-50km/h in Böen, sowie immer wieder Wolken. Wir haben im Garten gearbeitet, so u.a. Holz geschnitten und zum Trocknen aufgeschichtet. Auch für die Kunst habe ich ein wenig gearbeitet und erste Versuchs-Marienkäfer aus Beton mit einer 1. Farbschicht versehen. Mehr sehen sie hier Fans von Yves den kleinen Marienkäfer – Yves le Breton. Ich muss mich im Moment mit Zement aus Frankreich vertraut machen, der eine andere Konsistenz hat, wie der Deutsche, den ich bisher hatte. Dann werden diese Neuen Yves le Breton

Yves le Breton

Yves le Breton

Wettertests hier im Finistére, evtl auch en Allemagne bei Kälte und Schnee, ausgesetzt. Auch dies sind Arbeiten, die „nebenbei“ gehen und in den Bereich >Kunst< einzuordnen sind. Hier habe ich noch weitere Ideen, die nach Lösungen suchen und die ich auf die nun kommende Jahreszeit verschiebe, wo ich dann mehr Zeit haben werde, wie ich hoffe. 😊😊😊

05.09.21 Heute erlebten wir wieder mehrfach besonderes für uns. Am Morgen waren wir in Pont Croix wo wir auf dem Künstler-Markt ein mit uns befreundetes Künstler-Paar trafen und die dort ihre Kunstarbeiten ausstellten. Sehr geschmackvolle Arbeiten wurden gezeigt und zum Kauf angeboten. Am Abend ging es dann zum Sonnenuntergang an den La Baie des Trépassés. Hier trafen wir überraschend Freunde von hier, die wir schon sehr lange nicht mehr sahen, aber auch eine Dame, die wir noch nicht persönlich kannten. Da war was los und eine große Freude bei allen!!! 😊😊😊 Diese 3 Freunde halfen und helfen uns immer wieder mit Infos und Tipps via Internet. So konnten wir wieder die Sprache in der Praxis lernen und die Freunde erlebten uns in Natura.  Achja, die Sonne sahen wir auch im Meer untergehen. 😊😊😊

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

04.09.21 Immer mehr merken wir nun die Arbeit des vergangenen Jahres. So haben wir heute „etwas“ langsamer gemacht, uns in den Garten gesetzt, da Kaffee getrunken. Vieles muss nun wirken, ob im Garten oder in uns selbst, es muss sich setzen. Beide sind wir Glücklich, was wir vollbracht haben und dies wird uns nun langsam bewusst. Auch die persönlichen Gespräche mit unseren Nachbarn und Freunden hier wirken, denn wir lernen dabei immer mehr und besser die Sprache. 😊😊😊 Ganz langsam wird es immer ruhiger nun bei uns. Wir können wieder in Ruhe spazieren oder ans Meer gehen, die Parkplätze sind nicht mehr so überfüllt, wie bisher. Das Wetter wird sich in den nächsten Tagen ändern, was wir auch spüren oder/und an der Natur sehen. So war am Abend See-Nebel draußen auf dem Meer. Wir freuen uns auf die nun kommende Zeit. 😊😊😊

03.09.21 Auch heute haben wir wieder viel gearbeitet im Garten, wobei ich öfters mit Heckenschnitt zur Dechaterie gefahren bin. Am Abend waren wir dann ein wenig spazieren am La Pointe du Van, wo wir auch das erste mal freilebende Delfine weit draußen im Meer beobachten konnten.

Delfine

Hier war für meine  Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK-Kamera die Entfernung zu weit und das Licht bereits zu dunkel. Doch damit muss ich leben. Einen herrlichen Sonnenuntergang erlebten wir auch teilweise, denn es kamen wieder Wolken auf und so konnten wir die Sonne nicht am Meereshorizont untergehen sehen. Über diese Sonnenuntergänge werde ich zu gegebener Zeit noch Beiträge schreiben. Bei diesem Ereignis kamen wir auch mit einem Deutschen Paar ins Gespräch, das hier gerade Urlaub macht. Die Beiden waren sehr interessiert und es war nett. 😊😊😊

02.09.21 In den letzten beiden Tagen waren wir wieder sehr beschäftigt. So habe ich jede Menge Laub zur Dechaterie gefahren, wir waren in einem Baumarkt in Douarnenez, haben uns aber auch am Abend eine kleine Aus-Zeit am La Baie des Trépassés genommen, um da einen Sonnen-Untergang zu genießen!!!

Sonnenuntergang Sonnenuntergang 

Auch haben wir nun erste direkte Nachbarn zu uns eingeladen, um sich gegenseitig kennenzulernen, uns auch langsam zu integrieren. Was haben wir dabei 😂😂😂 Weitere Bretonische Freunde vom Cap Sizun werden peu á peu folgen. 😊😊😊

August 2021

31.08.21 Heute bin ich bestimmt 4 mal mit dem Efeu-Laub zum Kompostierplatz gefahren. Und immer wieder kommt von anderer Stelle neues Laub hinzu. Auch habe ich den Querschnitt der Wurzeln gemessen und diese haben mehrfach ca. 12cm. Am Nachmittag kommt der Lorbeerbaum mit dem Schneiden an die Reihe, denn auch der schießt regelrecht in die Höhe.

30.08.21 Die Hauptsaison ist hier nun zu Ende, es wird vielerorts ruhiger, der Verkehr lässt spürbar nach!!! Wie viele unserer Bretonischen Freunde, so freuen auch wir uns, dass wir nun wieder in weitgehender Ruhe die geliebte Natur und das Meer genießen können!!! 😊😊😊 Die „Efeu-Entfernungsarbeiten“ an den großen Bäumen sind weitgehend auch abgeschlossen und wir warten darauf, bis das Laub fällt. Dann komme ich auch besser an weitere dicke Triebe im unteren Baumbereich.

Efeu Efeu

Dieses Teil ist höher wie 2 Meter und in der Aufnahme daneben sieht man, wie dies im „Inneren“ aussieht.

29.08.21 Noch in der Nacht habe ich veranlasst, dass die Werbung von meinen Internet-Seiten entfernt und meine entsprechenden Accounts dort gelöscht werden!!! So war das nicht gedacht und es ist für mich vollkommen unakzeptabel, ich bitte um Pardon. Auch dieses Problem habe ich nun gelöst und bin froh darüber. Wir haben heute weiter im Garten gearbeitet und auch den 2.Baum von Efeu am Boden getrennt, dabei eine ebensolche Efeu-Platte entfernt. Für den Efeu war es Zeit, denn er blüte schon!!! Immer mehr wird es nun bei uns und so werden wir auch innerlich ruhiger. Viele Freunde, Nachbarn und Bekannte, stehen zu uns, kommen auf uns zu, was uns dann auch einiges an Sicherheit gibt. 😊😊😊

28.08.21 Nach fast 1 1/2 Jahren bekamen wir heute Besuch von 2 Bretonischen Freundinnen, die mit die ersten waren, zu denen wir hier Kontakt hatten. Die beiden Damen staunten nur so, als sie sahen, was wir im Garten, dem Haus-Äußeren und in der Küche bewerkstelligten. Dies in einer relativ kurzen Zeit. Hierbei entstand auch diese Aufnahme von mir 😊😊😊 de Ginder am 28.08.21

Im Garten haben wir uns mit dem entfernen von Efeu, Brombeeren und Dornengestrüpp an alten Bäumen beschäftigt, so dass diese wieder „atmen“ und wachsen können!!! Dabei haben wir solche Verwachsungen entfernt

Efeu Weide

Man sieht, wie die Bäume schon geschädigt sind und wir hoffen nun, dass diese es schaffen und weiterleben können. Diese Arbeiten werden uns noch eine Weile nebenbei beschäftigen, denn die Efeu-Wurzeln sind zum Teil so dick, wie mein Arm. Mit einer Baumscheere geht da wenig und wir werden vorsichtig mit Hammer und Stechbeitel arbeiten, um die Bäume nicht zu verletzen.

26.08.21 Ich habe nun auch gemerkt, dass ich hier in meinem Bericht das jeweilige Datum eingeben sollte, damit man auch den zeitlichen Zusammenhang besser versteht und nachvollziehen kann. Ich bin nicht Fehlerfrei und entschuldige mich dafür. Heute haben wir uns wieder mit dem Reisepass-Antrag beschäftigt, was uns viel Zeit und Nerven kostete. Doch auch ein kurzer Spaziergang am Meer war notwendig, worüber ich mal wieder gesondert berichten werde.

Sonnenuntergang

Dass wir im Moment sehr geschafft sind, ist keine Frage und immer wieder kommt Neues hinzu, das uns auf Trapp hält.

Ab dieser Stelle habe ich noch kein Datum eingefügt.

Im Moment arbeiten wir viel im und am Haus, sowie im Garten. Veränderungen im Bereich des vom Bürgermeisteramt Erlaubten werden getätigt, denn das Gesamtbild darf nicht verändert werden. Im Garten blüht es, doch auch der Efeu und die Brombeeren wollen in Schach gehalten werden. Ein kleines Kräuterbeet legt meine Frau an in einem Beet, das vorher mit Blumen bewachsen war.

Viele Deutsche die hier Urlaub machen, denken, „das sind auch Deutsche und die besuchen wir, auch mal spontan.“ Hier sagen wir ganz klar STOP!!! Wir laden gerne Freunde ein, kochen dann auch mal gerne für ein solches Treffen, doch es muss für uns im zwischenmenschlichen Bereich passen und wir sind auch kein Museum oder ein Restaurant. Auch hier haben wir von Deutschen Künstlern gelernt, die in der Bretagne leben und erfolgreich arbeiten. Es kamen wildfremde Menschen ohne Einladung auf ihr Grundstück. Hier stelle ich die Frage: „Wie würden sie in einem solchen Fall reagieren?“ Beantworten sie dies für sich bitte. Wir wollen hier in Ruhe leben und unsere Nachbarn haben das gleiche Recht dazu.

Die Integration ist uns hier wichtig, so wie es viele überall in Europa und der Welt von Einwandern erwarten!!! Es gibt gute Gründe für eine Auswanderung, ansonsten hätten wir bleiben können, wo wir waren. Mitglieder einer „Deutschen Kolonie“ wollen wir nicht sein!!! Die Bretonen, ihre Sprache und Kultur, die Natur hier, das Essen uvm. sind uns wichtig, dann die Ruhe und Gelassenheit. Sie sehen, wir haben einiges noch vor uns.

Da ich hier keine Werbung habe, bin ich am überlegen, wie ich unsere Geschichte Neu gestalten kann. Das Motto „Geiz ist geil“ war einmal, ganz klar.

Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema „Steuern“ hier und so waren wir nun das 2. mal, diesesmal jedoch zu einem Gespräch mit einem Sachbearbeiter, auf dem für mich zuständigen Finanzamt. Da unsere Französischen Sprachkenntnisse bei weitem noch nicht so sind, dass wir auf viele Fragen antworten konnten, kann ich ihnen nur empfehlen, dass sie jemand mitnehmen, der Beide Sprachen kann und dann übersetzt. Uns/mir kam ein Engel zu Hilfe, der gerade da war, um seine Steuerangelegenheiten zu erledigen und mitbekam, wie wir kämpften. Dass hier in Frankreich vieles anders ist, wie in Deutschland ist klar, und so werde ich auch die erforderlichen Unterlagen beschaffen und nach reichen. Obwohl ich mit meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland immer wieder Kontakt, auch telefonisch, hatte, immer wieder auf meine Situation und dass ich nun ständig hier lebe, hin wies, wusste man dort anscheinend nicht, dass es seit 2016 ein entsprechendes Abkommen mit Frankreich gibt, denn einen Hinweis darauf bekam ich nie von der Seite. Wir werden sehen, wie es hier nun weitergeht. Wenn sie noch Deutsche, oder andere ausländische, Bankkonten haben, nehmen sie auch Unterlagen davon mit, denn auch diese werden gefordert.

Wenn man sich hier ein Haus kauft, darf man selten den Standard wie in Deutschland erwarten. Wenn es dann noch ein altes Bretonisches Bauernhaus ist, erst recht nicht. Trotz dass das Haus in dem wir leben, sehr gut da steht, haben wir noch sehr viel Arbeit, bis es unseren Vorstellungen entspricht. So nutzen wir die Zeit bis es mit den Winden los geht und arbeiten daran. Einen Link was es beim Kauf eines Hauses hier zu beachten gibt, habe ich hier Eine eigene Immobilie Auch im Garten gibt es jede Menge zu tun, denn da halten uns der Efeu und die Brombeeren auf Trapp. Im Gegenzug freuen wir uns über die vielen Blumen und Blüten, die überall zu sehen sind.

Handwerkliches Geschick, sowie der Wille vieles selbst zu machen, sind bei einem solchen Haus, wie wir es haben, Unabdingbar!!! Wer auf einen Handwerker wartet, muss sich in Geduld üben, was nicht nur einige Tage ist, sondern Wochen oder Monate dauern kann. So fugen wir die Mauern unseres Hauses selbst nach, denn der Lehm ist meist bröselig und Wind-durchlässig. Dafür gibt es nun einen Mörtel, den wir verarbeiten und so das Haus zumindest etwas abdichten. Weitere Arbeiten sind die Herstellung von Holztüren und Fensterläden, die wir originalgetreu bauen und dann auch passend zur Gegend lackieren, so dass das Gesamtbild passt. Die Beschläge werden gereinigt, lackiert und dann wieder verwendet. Gerade der Lack ist eine zeitintensive Angelegenheit, denn bis dieser trocken und hart ist, dauert dies einige Tage und dies sollte man in seine Planungen mit einbeziehen.

Der Garten hat immer wieder neue Überraschungen für uns. So blühen im Moment die Rhododendren, aber auch die Lilien

Lilien-Blüte

So kann ich meine Fotografie-Kunst, oder Kunst-Fotografie, weiter in meinen Arbeitspausen ausüben. Durch den momentanen Regen hier gehen auch die Hortensien-Blüten los, zumal es nun auch wärmer wird. Vieles ist uns noch unbekannt im Garten, zumal wir erst im November hier einzogen. Es bleibt spannend!!!!

Nun habe ich auch meine 1. Steuererklärung in Frankreich abgegeben, was wieder ein Erlebnis für uns war!!! Während man in Deutschland von vielem nur träumt, ist es hier schon längst REALITÄT!!!! Für uns war die Sache nicht einfach wegen der noch immer mangelnden Sprachkenntnisse, doch kam ein Engel in Form einer älteren Dame zu Hilfe, die dolmetschte, sodass sich dann vieles aufklärte. Der Sachbearbeiter gab sich größte Mühe, hatte Verständnis und half, wo er nur konnte. So weiß ich nun, was ich an Steuern in etwa zu bezahlen habe und wie ich meine Steuererklärung in Zukunft selbst machen kann, welche dann per Mail an das Finanzamt geschickt wird. ich werde nun eine Steuernummer bekommen, was ein weiterer Schritt in Richtung Integration, für mich und uns, ist. Da unsere beiden Ehepartner weiter in Deutschland leben, betrifft dies hier nur mich.

Immer wieder kommt es mir vor, wenn viele Menschen denken, dass wir Zeit über Zeit haben, um ans Meer zu gehen oder uns an einen Plage zu legen. Ich kann versichern, dass dies bei uns NICHT der Fall ist!!! So kommen Anfragen, ob ich nicht Zeit habe, um meine Punkte zu zeigen, wo ich meine Aufnahmen erstelle? Wenn ich dann Nein sage, ist man oft beleidigt. Die Zeit habe ich im Moment leider noch nicht einmal für mich selbst!!! Dabei ist es egal, ob ich hier am Meer oder irgendwo sonst auf der Welt lebe. Die Arbeiten am Haus und im Garten haben einfach Vorrang für mich!!! Auch Kochen und Backen wir gerne, was jedoch für uns eine Art „Kunst“ ist. Gerade ich probiere immer wieder Neues und richte mich selten an Rezepte. Hierbei kann ich meine Phantasie und die Kreativität spielen lassen. Mit Allem drum und dran stehe ich so auch viele Stunden in der Küche. An dieser Stelle auch angemerkt, dass meine Frau eine excelente Köchin ist!!! Dann das Lernen der Französischen Sprache, meine Natur-Fotografien, die Arbeit am PC und vieles mehr, was Zeit in Anspruch nimmt. Am wichtigsten ist jedoch „Das Leben muss Spaß machen, UNS Spaß machen!!!“ Wir wollen kein Café eröffnen oder sonst was in dieser Richtung. Evtl eines Tages wieder mit der Malerei und den Skulpturen, mit Beton und/oder Ton, arbeiten, was Pläne in die Zukunft sind im Moment. Das Haus ist für uns wichtig, dies so umzugestalten, dass wir uns wohl fühlen, die Stürme dann auch kommen können, sowie der Winter, und es ist Alles in Ordnung. Immer mehr spüren wir die Veränderungen in uns selbst und wenn ich in Deutsch schreibe oder auch mal mit Deutschen telefoniere, merke ich die veränderte Satzstellung, viele Worte kommen ungewollt in Französisch. Meine Gesprächspartner lachen dann meist darüber. Weiter greift auch die Ruhe und Gelassenheit der Bretonen auf uns über, wir entschleunigen immer mehr, suchen die Ruhe in der Natur. Über Besuche und gelegentlichen Treffen mit einiger guten Freunden freuen wir uns auch, keine Frage, doch muss es mit der Chemie Beider Seiten passen.

Da ich einen Deutschen Schwerbehinderten-Ausweis habe, diese Behinderung auch in Frankreich von der Französischen Krankenkasse anerkannt wurde, kümmere ich mich nun um einen Französischen Schwerbehinderten-Ausweis. Doch bei den entsprechenden Anträgen stoße ich an meine Grenzen mit dem Verstehen dieser Fragen, denn hier in Frankreich ist die Satzstellung oft eine andere, wie in Deutschland und so habe ich beim Abteilungsrat des Finistére um Hilfe gebeten. Eine weitere Möglichkeit wäre hier Caf France. Wenn sie in der obersten Zeile bei „Café 88“ das Zeichen mit dem Stift anklicken, dann ihre Departement-Nummer eingeben, kommen sie zu der für sie zuständigen Stelle. Das habe ich nun gemacht, eine Mail dahin geschickt und werde sehen, was passiert. Eine weitere Möglichkeit wäre, auf dem Rathaus um Hilfe zu bitten. Wie mir Freunde schrieben, kann der gesamte Vorgang länger dauern und 6 Monate seien anscheinend die Regel. Egal, ich gehe die Sache an. Auch hier hat die EU in meinen Augen Nachholbedarf, denn warum kann man keinen solchen Ausweis ausstellen, der in der gesamten EU Gültigkeit hat?! Vielleicht wende ich mich mit meinen Erfahrungen und Anregungen an diese Behörde, mal sehen.

Immer wieder stellen wir, teils für uns erschreckende, Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich fest, sodass wir das nie geglaubt hätten, wenn wir dies nicht in der Praxis erfahren hätten!!! Die Digitalisierung ist in Deutschland im Moment anscheinend ein ganz großes Thema und man möchte auch hier ein Vorreiter und Vorbild in Europa und/oder der Welt sein!!! Doch wie sieht es in anderen Ländern, und gerade in der Nachbarschaft, aus??? Kaum jemand macht sich darüber Gedanken oder hinterfragt dies. Frankreich ist da um Längen voraus, wie in vielem anderen auch, keine Frage!!! Hier geht vieles über das Internet, ob mit der Verwaltung, sprich Bürgermeister-Amt und …., der Krankenkasse Casse Maladie oder der Auto-An- bzw. Ummeldung, um nur einige zu nennen. Dem Datenschutz vertraue ich hier vollkommen und ich bin überzeugt, dass dieser nicht so aufgebläht ist, wie in Deutschland.

So kümmere ich mich schon seit Monaten um die Verlängerung meines Personal-Ausweises und bekam die Info, dass ich diesen auf dem Honorarkonsulat in Rennes verlängern könne, was eine einfache Strecke von ca. 260km bedeutet, die ich dann insgesamt 4 mal fahren muss, bis ich den Ausweis habe. Dann kam vollkommen überraschend die Info, dass dieses Konsulat bis zum September geschlossen sei und ich zum Konsulat in Paris müsse, was wiederum einfach über 600km sind!!! Weiter muss man bedenken, dass zu diesem Zeitpunkt hier eine Ausgangssperre, Paris ein Hotspot war, die Hotels geschlossen waren und ich diese Strecke wiederum 4 mal fahren hätte müssen. Da sagte ich STOP für mich und nach einem Telefonat mit Paris kann ich mich in Frankreich weiter aufhalten und legitimieren, solange ich nicht aus diesem Land ausreise. Es ist mir ein Rätsel, warum man in der heutigen Zeit, im angeblichen „Digitalen Zeitalter“ dies nicht auf „kurzem Weg“ auf die Reihe bekommt???!!! Es wäre ein Einfaches zum Bürgermeister-Amt Audierne oder zur Präfektur nach Quimper zu fahren, um da diesen Amtlichen Vorgang zu erledigen, was ja Beides staatliche Stellen sind. Wer da an „Europa denkt, soll bitte weiter träumen. Für mich ein Grund mehr, mich um die Französische Staatsbürgerschaft zu kümmern, die ich eines Tages beantragen möchte.

Ein weiteres Thema ist für mich die Wanderwege entlang der Küste hier. Ich verstand die Welt nicht mehr, als ich das erstemal an einen Aussichtspunkt kam, der nicht abgesichert war!!! „Was ist hier los???“ war ein Gedanke von mir, zumal ich beruflich im Sicherheitssektor arbeitete. Dass man nicht alles absichern kann, ist mir klar, doch WARUM geht es hier so und in Deutschland ist dies extrem anderster??? Viele Urlauber genießen diese Freiheit hier und fahren zurück in den alten Trott.

Vieles ist hier eine ganz andere Welt, die man sich nicht vorstellen kann, wenn man einige Tage hier Urlaub macht. So kennen wir eine ältere Dame von hier, die einige Jahre in Deutschland lebte und die uns mit unseren Eindrücken und Erfahrungen bestätigte! Auch sie zog es wieder in die Heimat, hierher auf Cap Sizun, hierher in die Bretagne, hierher nach Frankreich.

Wer an Europa denkt, lebte noch nicht einige Jahre im europäischen Ausland, wie in Frankreich, Italien, Spanien oder sonst wo. Was gerade ich damit erlebte, ist beinahe Unglaublich!!! Für viele „Stellen“ gehör aus „Deutscher Sicht“ zu Europa die Schweiz und Österreich, mehr nicht!!! Ein Dokument in Französischer oder Englischer Sprache zu bekommen, ist oft unmöglich! Doch es geht auch anderster, wie mir, als Beispiel, die deutsche Krankenkasse, oder bei der Auto-Ummeldung das Landratsamt Germersheim (GER), zeigte. Dafür bin ich sehr Dankbar!!!

Stille herrscht am frühen Morgen und es ist ein Traum von Vogelkonzert zu hören, wobei man im Hintergrund leise das Meer rauschen hört. Wie uns ein Landwirt erzählte, soll es direkt beim Haus Wildschweine geben, die immer wieder einmal hier vorbeischauen, wie er an den Kulen in seinen Äckern sieht. Durch diese Aussage, aber auch unseren Erfahrungen hier nun, erklärt sich vieles.

Immer mehr befreien wir uns von der Vergangenheit und immer öfter sagen mir die Einheimischen hier „Günter, ihr seid Bretonen“, was wir mit großem Stolz aufnehmen. Somit werden wir auch innerlich ruhiger, können befreit arbeiten und das Leben macht großen Spaß!!! Wir können hier Kochen und Backen, im Haus und Garten, ebenso in der Kunst, arbeiten und gestalten, wie wir wollen und NIEMAND redet uns rein. Die Erfolge werden nach und nach sichtbar. Viele Materialien haben eine vollkommen andere Qualität, wie in Deutschland und dies erfahren wir im täglichen Leben, und Gebrauch derer, nach und nach, verändern dann unsere Arbeiten danach.

Abseits der Touristen setzen wir uns oft ans Meer, genießen dies und werden uns bewusst, dass wir nun angekommen sind, dies unsere Heimat ist und schon immer war, auch wenn wir viele Jahrzehnte in Deutschland lebten. Oft kommen wir an Stellen, die entweder meiner Frau oder mir bekannt vorkommen und doch waren wir hier noch nicht. Dazu die Wärme in den Herzen für dieses Land und die Menschen hier. Heute habe ich mich mit 2 Bretonen „unterhalten“ und ich komme immer mehr in die Sprache hinein, wir verstanden uns und das war schön, gibt Auftrieb!!! Dass wir hier von den Einheimischen beobachtet werden, ist klar, doch dies ist überall auf der Welt so, mit Zugezogenen und doch ist es hier anderster. Man freut sich, dass wir hier sind und das ganze Jahr über bleiben, keine Ferien-Gäste sind. Viele treffen wir immer wieder beim Einkaufen oder beim Spazieren-gehen am Meer und man kennt sich oder wir werden angesprochen, ob wir „Günter und Inge“ sind? Dann kommt Freude auf und das ist schön.

Im Moment ist die Zeit des Gedenkens an die Invasion der Alliierten, den D-Day, in Frankreich. Viele Menschen starben dabei sinnlos auf Beiden Seiten. Oft sieht man auch noch Überreste an die Bunker dieser Zeit, bei deren Anblick ich tief traurig bin über das was damals geschah. Die Normandie traf es damals besonders hart und schlimm, wo auch wir schon waren. Doch die meisten Bretonen, und Franzosen im Allgemeinen, nehmen uns freundlich auf, selbst die älteren Menschen, die diese schwere Zeit direkt oder indirekt miterlebten. Ich bin sehr Dankbar und wir leben diese Deutsch-Französische Freundschaft live und aus vollem Herzen. Auch wenn ich keiner Kirchengemeinde mehr angehöre, so gedenke auch ich immer wieder den Opfern dieser Zeit.

Aktuell arbeiten wir daran, auch wenn wir keine Fachleute sind und Ahnung haben, wie wir da am besten vorgehen.

Bretonischer Fensterladen

Das Holz ist morsch und übersteht den kommenden Herbst nicht mehr!!! Also bauen wir die Fensterläden in diesem Stiel und lackieren diese auch entsprechend. So ist vieles, das wir noch vor dem Herbst und Winter ausbessern wollen und müssen. Dass dabei vieles andere zu kurz kommt, ist klar, doch dies hat für uns höchste Priorität!!! Viele unserer Freunde und Bekannten können sich dies nicht vorstellen, wie hier die Häuser, und deren Substanz, sind. Hier habe ich einen Link mit weiteren Infos zu den Häusern Eigene Immobilie und ich wiederhole mich gerne, wir leben hier in einer anderen Welt, Kultur und Gesellschaft, die andere Prioritäten hat, wie in Deutschland. Doch lassen sie sich von solchen „Kleinigkeiten“ nicht irren, denn oftmals befindet sich im Hausinneren eine Wärme und Herzlichkeit, die sie in Deutschland selten finden. So war es bei mir jedenfalls!!!

Bis diese Arbeiten abgeschlossen sind, der Ofenbauer hier war um den 2. Ofen zu installieren und das Kaminrohr einzubauen, der Elektriker sollte eigentlich auch noch kommen, das dauert!!! Dies ist auch MIT ein Grund, warum wir uns mit Einladungen, auch unseren Bretonischen Freunden gegenüber, zurückhalten. Das Haus soll dann schön sein und seine Seele den Gästen offenbaren, so dass diese sich mit uns freuen.

Nun kommen wir hier langsam, und immer mehr, zur Ruhe, was sich in vielem zeigt und seine Auswirkungen hat. Wir können hier ganz befreit arbeiten, ob im Garten, am und im Haus, dem Kochen und Backen, der Kunst, die uns im Moment noch sehr fehlt!!! Selbst für meine Photography, der Website, dem Blogspot oder meinen geliebten Arbeiten mit Beton und Ton habe ich keine Zeit oder arbeite oft in der Nacht am PC, es geht nicht anderster. Einige Videos sind in meinen Gedanken, die ich angehen und aufzeichnen möchte, muss ich leider verschieben.

Auch verstehe ich nun immer den Begriff „Aussteiger“ besser, zumal wir uns als solche auch bezeichnen. Dieses Bild passt am besten dazu

Aussteiger

Was habe ich früher über Kollegen gelacht, die kamen um sich bei mir zu verabschieden und dabei sagten, dass sie nun „Aussteiger“ seien oder werden!!! Ich konnte mir damit nichts vorstellen. Als wir, gerade ich selbst, dann in der Situation waren, wo es keinen Sinn, und ich in vielerlei Beziehung keine Perspektive, mehr hatte, kam auch bei uns der Begriff „Aussteiger“ in den Sprachgebrauch. Nach nun 3 Jahren im Ausland lebend, hat dieser Begriff nun seine Bedeutung für uns gefunden, denn wir leben mitten in der Natur und bei wildlebenden Tieren (Rehe, Wildschweinen, Kreuzottern uvm.), Stress gibt es kaum noch, ebenso wenig eine Deutsche Diktatur im Kleinen, die uns vorsagt, was wir zu machen haben, dann der Neid und die Eifersucht!!! Der Egoismus und die Besserwisserei vieler, ist ein weiterer Punkt, denn oft sind hinter den Worten kein reales Wissen und Können, sondern nur heiße Luft und Halbwahrheiten!!! Dafür kommt die Kreativität immer mehr aus uns heraus!!! Wir Backen und Kochen nach Herzenslust, dass wir selbst oft darüber staunen. Im Garten und Haus können wir unsere eigenen Ideen verwirklichen und niemand sagt uns vor, ob wir „diese Rose“ da, oder überhaupt, pflanzen dürfen oder nicht!!! Sprüche wie „das gefällt mir gar nicht“ oder „ICH bin hier die Herrin im Haus und es wird gemacht, was ICH sage“ gehören der Vergangenheit an!!! Wir können uns hier der Bildenden Kunst widmen und niemand lacht uns aus deshalb!!! Eine weitere Frage ist in diesem Zusammenhand der Begriff „Erfolg“. Wir haben Spaß am Leben und leben unsere Lebensfreude, teilen diese an unsere Mitmenschen weiter, lassen diese daran, und an unserem Leben, in vielem teilhaben. Ob ich auf meine Beiträge in den sozialen Medien 2 oder bis in die 70.000 Zugriffe im Monat habe, ist unwichtig, denn davon habe ich ja nichts. Fernsehen brauchen wir hier keines, unser Fernsehen ist die Natur, der Garten, das Meer!!! Ob in Berlin oder in Peking „eine Schaufel umfällt“, interessiert uns kaum noch!!! So ist vieles und über vieles möchte ich auch nicht schreiben, dass da für uns nicht mehr passt! Lassen sie sich meine Sätze hier in Ruhe durch den Kopf gehen, ob an meiner Meinung, und meinen Erfahrungen, nicht doch was dran ist, wobei ich nicht verallgemeinere!!! Wer mit uns den Weg gehen möchte, gerne. Wir gehen den Bretonischen Weg.

Um Grundwasser für die Bewässerung unserer Pflanzen zu sparen, haben wir uns nun Regenauffangbehälter, zusammen mit einem „Regenwasser-Dieb“ gekauft und installiert. Der „Regenwasser-Dieb“ wird in das Fallrohr des Dachkanals eingebaut und leitet das Regenwasser in die Auffangbehälter, die wir miteinander verbunden haben. So kann sich das Wasser erwärmen und gleichzeitig sparen wir das Grundwasser, soweit es geht. Immer wieder sind für uns Neue Ideen gefragt, was für viele Bereiche des täglichen Lebens hier zutrifft.

Auf Grund eines vermutlich eingeklemmten Nerv’s muss ich nun zu einem Physiotherapeuten, um da der Sache auf den Grund zu gehen. Es ist ja bekannt, dass bei den Ärzten und Therapeuten eine Gebühr fällig ist, die gleich bezahlt werden muss. Ich sah da das Schild, dass keine Visa- und/oder Masterkarte akzeptiert wird, was man bei einem solchen Besuch bedenken soll!!! Dies ist bei mir kein Problem, denn wir haben bei einer Französischen Bank Konten.

Zur Zeit ziehen große Unwetter, von Westen herkommend, über das Land und verursachen teilweise große Schäden!!! Selbst von unserer Bank in Audierne kam eine Unwetterwarnung per SMS. Die Regenmassen hielten sich bei uns jedoch in Grenzen und zogen weiter in Richtung Osten. Die Natur freut sich über dieses kostbare Nass, denn der Boden war sehr trocken in den letzten Tagen.

Ich selbst beschäftige mich im Moment mit dem Ausfüllen eines Fragebogens der MDPH, die hier in Frankreich für die Schwerbehinderten die zuständige Stelle ist. Da ich als Voll-Invalide einen in Deutschland ausgestellten „Dauerhaft gültigen Schwerbehinderten Ausweis“ besitze, möchte ich versuchen, diesen auf Frankreich übertragen zu bekommen. Hier zeigt sich, wie unterschiedlich das ganze System zwischen Deutschland und Frankreich wieder ist, denn ich habe enorme Probleme die Satzstellungen zu verstehen und werde Hilfe brauchen. Ebenso werde ich beim Arzt wegen eines „Gutachtens“ fragen, das gefordert wird. Meine Schwerbehinderung wurde jedoch von der Französischen Krankenkasse anerkannt. Im Jahr 2016 startete die EU ein Projekt mit dem Ziel, einen EU-Schwerbehinderten-Ausweis zu gestalten. Leider ist dies für diese Institution nicht von Bedeutung. So bleibt uns Schwerbehinderten nichts anderes übrig, wie uns durch die Anträge zu kämpfen. In Sachen „Europa und EU“ muss man nicht alles verstehen!!! Wie ich nun per Mail erfahren habe, ist die Caf France dafür nicht zuständig und ich solle mich an die Französischen Krankenkasse wenden. Auch dies werde ich angehen.

Regional- und Departements-Wahlen stehen hier in Frankreich an und auch damit beschäftige ich mich nun. Gerade die Deutschen haben Angst, vor einer Partei hier, denn damit werde ich immer wieder konfrontiert. Wir arbeiten daran, uns hier zu integrieren, zahlen unsere Steuern und Abgaben, wie alle anderen auch, sind in vielem registriert. Somit sehe ich nun vieles gelassener und entspannter.

Auch nach unserer 2. Impfung wollen wir zurückhaltend bleiben, einige wenige Freunde von hier treffen, die uns während der Isolation sehr mit Infos und Ratschlägen geholfen haben oder auch schon vorher für uns da waren. Ansonsten werden wir weiter konzentriert arbeiten, denn die Zeit schreitet voran und wir haben noch sehr viel Arbeit.

Vieles passiert bei uns „aus dem Handgelenk heraus“, das heißt, dass wir uns spontan entscheiden, manchmal auch entscheiden müssen. So wartet man wie lange auf ein Ereignis und dann heißt es „sofort“ bzw. in der nächsten Zeit. Wir kommen dann aus dem Stand auf Hochtouren und arbeiten noch mehr und intensiver!!!

Dieser Tage bekamen wir eine Mitteilung, dass ein lange ersehntes Projekt nun realisiert werden soll. So bereiten wir vieles vor, räumen um und schaffen Platz dafür. Einige der Arbeiten, die wir eigentlich in dieser Zeit vor hatten, müssen verschoben werden, zumal es auch gerade regnet auf Cap Sizun

Weil wir gerade beim Regen sind, dies: Viele Menschen, egal ob Franzosen, Deutsche oder ….. jammern und beschweren sich immer wieder über das Wetter. Ich sehe das so: Wenn ich mich über den Regen ärgere, den wir gerade haben, was ändert sich daran? NiCHTS!!! Also freue ich mich, mach das Beste daraus und habe ein besseres Lebensgefühl!! So finde ich auch bei Regen wunderbare Motive für meine Kamera in der Natur.

Passionsblüte bei Regen

Wenn das kein Grund zur Freude ist, weiß ich auch nicht!!! Dann die Ruhe und die salzhaltige Luft hier. Viele Menschen in Deutschland fahren wegen dieser salzhaltigen Luft an die Nord- und Ostsee. Wir leben hier am Atlantik und da gehört dies einfach dazu, ob ich mich ärgere oder nicht!!! Klar, ist es für die Urlauber blöd, wenn sie nicht am Strand spazieren gehen oder …. können, doch ändert auch dies nichts an der Situation.

Immer mehr interessiere ich mich für die Geschichte der Capisten, wie sich die Menschen hier auf Cap Sizun bezeichnen. So interessiert mich auch die Sprache der Bretonen und so weiß ich nun, dass dieser Landstrich zu Cornouaille gehört. So interessieren mich auch die Trachten und die Gesänge, Lieder, die Musik. Im Moment baue ich mir eine umfangreiche Sammlung alter Fotos auf, die ich im Internet finde und einige wenige zeige ich ihnen hier. Die besondere undeinfache Kleidung der Menschen, ihre Arbeitsgeräte, ihr einfaches Leben noch vor wenigen Jahrzehnten, fasziniert mich/uns, nimmt uns in ihren Bann. Vieles kenne ich selbst noch aus meiner Kindheit in einer Grenzregion zu Frankreich. Auch wir waren damals arm und es wurde erst „besser“ nach der Industrialisierung. Hier, wo wir nun leben, haben die Menschen ihr Herz und ihren Stolz, ihre Freundlichkeit, jedoch behalten!!! Ich möchte mit der Zeit mehr über die Gefühle und Bräuche dieser Menschen erfahren, lernen und dies auch verstehen. irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier meine wahre Heimat ist, meine Vorfahren von hier stammen. Für mich deutet vieles darauf hin, auch wenn man dies in Deutschland nicht wahr haben möchte, es nicht sein darf. Über meine innersten Gefühle könnte ich ein Buch schreiben. Ich nabele mich aber immer mehr ab und nähere mich den Bretonen an.

Was wir auch nicht vermissen ist die Hektik, die wir Beide kannten, gerade ich, der bei 30 Jahre bei einer Art „Berufsfeuerwehr“ arbeitete. Hier geht es größtenteils locker zu und man hat Zeit, „Amzer zo“, wie wir Bretonen sagen. Wenn Arbeit ist, wird die gemacht und es ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen, egal welchen Tag wir haben. Die Lebensmittelgeschäfte haben selbst am Sonntagvormittag geöffnet und keiner beschwert sich darüber. Stau’s auf der Autobahn haben wir in den mehr als 3 Jahren nur wenige erlebt und selbst dabei verstanden wir die Welt nicht mehr, was wir dabei sahen. Wieder keine Hektik, die Rettungsgasse ist frei oder wird frei gemacht. Wenn wir ansonsten unterwegs sind und man hört/sieht ein Rettungs- oder Einsatzfahrzeug mit Sondersignal, macht man den Weg frei, das ist selbstverständlich hier. Was wäre ich schon froh gewesen, wenn dies in meiner Zeit in Deutschland der Fall gewesen wäre!!! Hubschrauber oder Flugzeuge sind selten am Himmel zu sehen und/oder zu hören und wenn, dann von der Küstenwache oder den Rettungsteams. Die Seenotrettung veranstaltet immer wieder Übungen, um gut geschult zu helfen, wofür Alle Verständnis haben, keine Frage. Zu dieser Organisation zieht es mich immer wieder hin und ich versuche auf meine Weise ihnen zu helfen, in dem ich ihre Beiträge in Facebook teile oder auch meine Aufnahmen und Videos zur Verfügung stelle, so wie ein solcher in diesem Beitrag zu sehen ist.

Sie spüren beim Lesen hier meine Begeisterung, wie es mich fesselt, hier zu leben. Es ist die Herzenswärme der Menschen, die Natur, wie sich die Menschen für diese Natur einsetzen, der Jahrzehnte lange Kampf, der Stolz auf ihr Land. Vieles ist für uns nicht einfach, keine Frage!!!, doch wir fühlen uns hier sehr wohl und angenommen!!!

Können sie sich vorstellen, dass wir 9 Monate, mehr oder weniger, auf einen Handwerker warteten? Die erste Firma kam schnell mit einem Mitarbeiter, der sich die Arbeit anschaute, hier und da an die Wand „prüfend“ klopfte und sagte „Ja, das geht“, dann kam sein Angebot nach einigen Tagen. Nach dessen Prüfung sagten wir zu. Also wurde ein Vorvertrag abgeschlossen. Nach Wochen des Wartens kümmerten sich Bretonische Freunde darum, denn wir können so gut noch nicht Französisch sprechen und es kam der Termin für die Arbeiten. 2 Monteure kamen und auf einmal stellte sich heraus, dass die Arbeiten doch nicht durchgeführt werden können!!! Die Prüfung des 1. Fachmannes war falsch und eine weitere vereinbarte Prüfung von ihm nicht ausgeführt!!! Also weiter suchen nach Firmen, die in Frage kämen. So kamen einige, machten Angebote oder auch nicht, die jedoch meist so ausgelegt waren, dass wir diese nicht annehmen wollten und konnten, sie waren teilweise zu teuer und unrealistisch. Wieder kamen unsere Freunde zu Hilfe, eine weitere Firma kam und das Angebot passte. Wieder hieß es „Warten“ und so verging die Zeit. Ein weiterer Anruf war notwendig und dann ging Alles ganz schnell!!! Der Monteur war pünktlich, hatte auch eine Maske auf, wie dies hier noch Vorschrift ist. Er arbeitete sauber und gewissenhaft, dazu sicher in Allen Belangen!!! Am Abend war er mit der Arbeit fertig, für die bis zu 2 Tage eingeplant war. Eine TOP-Arbeit und wir sind froh und sehr Glücklich, dass wir diese Firma bekommen haben!!!

Edelstahlrohr

Sie sehen, es hatte auch hier seinen Sinn, dass wir so lange darauf warten mussten. Nun können wir mit unseren anderen Arbeiten weiter fort fahren. Bei dieser Gelegenheit ist es auch erwähnenswert, dass sie bei Arbeiten auf Rechnung eine Garantie von 10 Jahren haben.

Immer wieder finden wir Neuigkeiten für uns auf vielen Gebieten. Wundern sie sich auch nicht, wenn sie hier sehr viele Gegenstände aus „England“ vorfinden. So wunderten wir uns darüber, dass das Starter-Seil des Rasenmähers immer wieder abscheuerte, wo ich diesen wie in Deutschland versuchte zu starten. Nun werde ich dies auf der gegenüberliegenden Seite probieren, denn es deutet einiges darauf hin, dass dies so sein soll. Weiter sind die Türschlösser nicht wie in Deutschland gewohnt. Somit erklärt sich für uns auch immer mehr der Bezug von Bretagne und Britannien.

Einen weiteren Schritt des Abnabelns von Deutschland habe ich nun für mich selbst vollzogen, denn ich fand eine Triscell als Ohranhänger

Triscel

Damit identifiziere ich mich weiter mit der Region, den Menschen und ihrer Geschichte hier. Da ich im Ruhestand nun ein Künstler, Aussteiger und Auswanderer bin, somit nicht mehr in viele „Normen“ meiner Vergangenheit passe, kommt noch ein Pferdeschwanz hinzu. Hier auf Cap Sizun laufen viele Männer mit einem solchen herum, also bin ich in guter Gesellschaft. Lach.

Immer wieder beobachten wir hier die Straßenarbeiten und können dies oft nicht fassen, wie effektiv man da arbeitet. Es kommt bei uns so an, dass Alles perfekt organisiert ist, Hand in Hand läuft und doch sich in vielem unterscheidet. So kann ein Streckenposten mit einem STOP- oder Sperr-Schild an der Straße stehen und hat dabei ein Handy in der Hand. Wenn die Strecke frei ist, kommt die andere Seite des Schildes vor und man kann fahren. So ist dies auch auf der Gegenseite. Helme, und während der Pandemie Masken, sind kein Problem für die Mitarbeiter der Firmen. In kürzesten Zeiten werden so Baustellen abgearbeitet. Mit Sicherheit werden die Sicherheitsvorschriften auch hier eingehalten, doch sieht man davon wenig, denn sie laufen meist unbemerkt und im Hintergrund.

Schon in Deutschland hatten wir die Idee, bzw, den Traum, eine Kräuterspirale bzw Kräuterschnecke zu bauen, um frische Küchenkräuter zu haben, da wir Beide gerne Kochen. Es blieb dort ein Traum und nun sind wir im Finistére, können da viele unserer Träume verwirklichen. Inge suchte schon eine Weile im Netz nach Bauanleitungen und fand in YouTube einiges. So saßen wir am Sonntag beim Frühstück und redeten darüber. Da ich nun ein spontaner Mensch bin, habe ich meine Frau gefragt, warum wir warten und auf was wir eigentlich warten???!!! So ging es los. Ich holte Steine im Garten und sie legte die Kräuterspirale an.

Kräuterspirale

Kräuterspirale

Am Schluss sah das dann so aus. Wir haben jedoch nun gemerkt, dass wir diese Kräuterschnecke noch einmal überarbeiten wollen, denn sie ist in einem Teil doch etwas schmal. Dieses Vorhaben wird auf Grund des momentanen Regens auf die kommenden Tage verschoben. Dann wollen wir auch noch ein „Gefäß“ am unteren Anfang der Kräuterspirale einbauen. Wie dies dann wird, werden wir sehen, denn da sind wir noch auf der Suche nach was passendem. Dies ist für uns wieder ein Stück unseres Neuen Lebens.

Diese Kräuterspirale haben wir in der Zwischenzeit spontan vergrößert, wozu keine große Planung oder sonst was notwendig war. Ich habe noch ein paar (Hinkel-)Steine geholt, Inge konstruierte und baute, dann wurde alles wieder aufgefüllt und gut war. Mit der Zeit können wir weiter verändern, die Mauer höher bauen oder …. Wir werden sehen, wie dies passt für uns.

Und hier das Ergebnis

Kräuterspirale

Kräuterspirale

Nun kann sich die Erde noch setzen, in der Mauer werden weitere Pflanzen ihre Heimat finden, wie dies hier eben üblich ist. Dazu werden sich Tiere ansiedeln, wie z.B. Eidechsen, die mir spontan einfallen.  Weitere Pflanzen wurden in der Zwischenzeit eingesetzt bzw. gesät und dieses Saatgut gegen die Katzen geschützt. Im Bottich fand eine kleine Seerose ihren Platz, die munter treibt. Wir werden sehen, wie es noch weiter geht. 😊😊😊

Für heute Abend, bzw die Nacht wurde vom Französischen Wetterdienst eine Warnung vor starkem Wind herausgegeben. So soll es kurzfristig Windböen um die 100-120km/h geben. Ich muss ihnen ehrlich sagen, dass mich sowas hier nicht mehr nervös macht, denn solche Böen gehören hier dazu und sind normal, wenn vielleicht auch nicht um diese Jahreszeit. Während meiner Zeit bei der Berufsfeuerwehr hätte ich hierbei nicht geschlafen, doch nun bin ich in Rente und diese Zeit bei der BF ist vorbei. Also kann ich nun beruhigt schlafen und weiß, ich muss nicht raus in den Einsatz.

Dieser Sturm hatte dann ca. 140km/h in Böen und einige Äste der Bäume, ebenso einige hochgewachsene Blumen, abgeknickt. Die Äste haben wir klein geschnitten und zum Ablagern geschichtet, die Blumen wurden versorgt. Viel Blattlaub liegt jedoch noch verstreut herum. Insgesamt gesehen sind wir jedoch gut davon gekommen, haben einiges rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Wir arbeiten weiterhin jeden Tag und haben einen riesen Spaß dabei. Das Haus bekommt immer mehr Leben und Wärme, Bretonische Wärme. Die Eingliederung nimmt auch an Fahrt auf, auch wenn wir weiterhin sehr zurückgezogen leben. Unsere französischen Sprachkenntnisse werden besser und ich schreibe nun auch immer mehr spontan auf Französisch kleinere Sätze.

Immer wieder bin ich am Suchen, wie ich meine Website hier verändern kann, um weitere Abonnenten und Zugriffe zu bekommen. Doch für Urlaube haben wir im Moment einfach keine Zeit, denn der Herbst steht vor der Tür und wir haben noch einiges, das vorher erledigt werden muss. Doch im Endeffekt ist für uns wichtig, dass wir unsere Lebensfreude behalten, hier unseren Spaß am Leben und Freunde haben. 😊😊😊

Der Bau der Neuen Fensterläden macht weiter Fortschritte. Das „Problem“ hierbei ist der Trocknungs- und Aushärtungsprozess der Farbe, was sehr lange dauert und von der Raumtemperatur sowie der Luftfeuchtigkeit abhängig ist. Auch haben wir diverse Riegel installiert, damit die Fensterläden bei Wind mehr Festigkeit und Halt haben. So bekommt das Haus ein weiteres bretonisches Flair. 😊😊😊

Gestern Abend hielt der Präsident eine Rede an die Nation, die sie hier mit einem Google oder Deppl-Translater übersetzen lassen können. Für uns war dies beeindruckend in Beziehung auf das weitere Vorgehen in Sachen „Pandemie“. Da wird nicht viel diskutiert und auch keine Gerichte damit beschäftigt, sondern Fakten geschaffen, an die sich Alle halten müssen. Kurze Zeit später, so war an anderer Stelle zu lesen, wurde eine große Termin-Anfrage an die Impf-Zentren registriert!!! Wir sind gespannt, wie es hier weiter geht. Doch ist klar, dass wir uns wie bisher weiter so verhalten und sehr zurückgezogen leben werden, auch wenn wir beide Impfungen schon haben. 😊😊😊

Immer mehr können wir hier Fuß fassen und die Capisten (Menschen, die auf Cap Sizun Zuhause sind) freuen sich, dass wir das ganze Jahr hier sind und auch bleiben wollen. So auch heute wieder im Gespräch bei einer gesundheitlichen Therapie bei mir. Alles entspannt sich immer mehr und ist eine Art „Eingliederung“ für uns, die uns gut tut!!! 😊😊😊

Auch wenn wir seit August arbeiten wie die Wilden, uns kaum eine Pause gönnen, so sind wir sehr Glücklich hier!!! 😊😊😊 Einige wenige Freunde, Bekannte, davon kommt die Mehrheit vom Cap Sizun, sowie einige Nachbarn, konnte und wird sich unser Haus und Garten ansehen können. Doch die, die schon hier waren, staunten nicht schlecht darüber, was wir uns hier erschaffen haben 😊😊😊, wobei wir noch jede menge Arbeit haben!!!

Am Abend wird dann gelernt, am PC gearbeitet, da nach weiteren Möglichkeiten gesucht, wie wir was verändern können und ob dies dann für uns auch machbar ist. So rückt auch immer mal wieder die Kunst in den Fokus und so habe ich Inge auch immer wieder animiert, in ihr Atelier zu gehen und da zu arbeiten, während ich mich um den Haushalt oder meine Fotografien, meine Website oder den Blogspot kümmerte bzw. kümmere. Auch da muss es weiter gehen!!!

Wenn ich gerade von den schlimmen Überschwemmungen in Deutschland höre, sehe und lese, daran denke, wie damals die Flurbereinigung gepriesen wurde, wenn ich daran denke, wie die Städte und Dörfer versiegelt wurden, dann wundert mich nichts mehr!!! Selbst da wo ich lebte, wurde versiegelt auf Teufel komm heraus!!! Der Hof und Garten am liebsten betoniert und Grün angestrichen!!! Kopfschütteln. Im Sommer ist es dann knall heiß, zumal dann auch noch die Luft durch die enge Bebauung steht, bei starken Regenfällen kann das Wasser nicht in die Erde versickern, fließt schnell ab und es gibt Überschwemmungen, ganz klar!!! Hier bei uns ist nun vieles anderster. Einen gepflasterten oder betonierten Hof findet man äußerst selten, die Äcker und Felder haben Grünstreifen, in denen sich auch die Tiere verstecken können, Rückzugsgebiete haben. Was habe ich dies während meiner langen Jahre in Deutschland vermisst!!! Es gibt hier Gemeinden, in denen absoluter Baustopp ist, auch um die Natur zu schützen, diese zu erhalten!!! Sowas kann ich nur unterstützen!!! Früher war ich bei den Naturfreunden aktiv, soweit man dies so nennen kann, heute bin ich ein AKTIVER FREUND DER NATUR und das gesellschaftliche Leben ist mir dabei kaum wichtig!!!

Über Nachtwurde es nun Sommer hier auf Cap Sizun. 😊😊😊 Am frühen Morgen hatten wir noch Nebel, der sich aber recht schnell auflöste. Dann war fast wolkenloser Himmel mit leichtem Wind. Gefühlt kommt uns diese 20-23°C wie 28-30°C vor. Wir waren wieder unterwegs und haben benötigte Materialien gekauft, damit wir auch über das Wochenende arbeiten können. Wir haben so eine Freude und Spaß dabei, das glaubt kaum jemand 😊😊😊

Immer wieder lese ich in den verschiedenen sozialen Medien Meinungen von „Fachleuten“ aus Deutschland und kann mich köstlich darüber amüsieren!!! 😂😂😂  Ich weiß nicht, woher dieses „Wissen“ kommen soll oder kommt!!! 🤔🤔🤔 Kopfschütteln. Wir leben seit mehr als 3 Jahren mitten unter Bretonen, lernen die Sprache, Kultur, Mentalität und gliedern uns immer mehr hier ein. So stellen wir nach und nach vieles auf „Frankreich“ um, soweit dies noch nicht geschehen ist. Auch bezahle ich hier meine Steuer aus der Rente und vieles mehr. Der Tag kommt, wo ich die Französische Staatsangehörigkeit beantragen kann und werde!!! 😊😊😊

Die Solidarität vieler Bretonen, und Franzosen insgesamt, mit den Flutopfern in Deutschland und Belgien ist unglaublich!!! In vielen Beiträgen in Facebook lese ich dies, bekomme auch persönliche Mails, obwohl ich (zum Glück!!) nicht selbst betroffen bin, ebenso meine Frau nicht.

Noch immer suche ich nach Möglichkeiten, wie ich für meine Website hier mehr Abonnenten bekommen kann. Was mache ich da falsch, wo liegt mein Fehler??? 🤔🤔🤔

Heute bauen wir uns ein Küchenregal, mit dem wir Gestern Abend schon begannen. Eigentlich wollte ich da mit Inge ein Glas Cidre im Garten trinken, doch dann ging es mit dem Regal los und der Cidre wurde verschoben!!!! 😂😂😂

Vieles hat seinen Grund im Leben, auch wenn wir diesen nicht gleich verstehen und erkennen. So werden wir immer mehr Bretonen, befassen uns auch mit der Geschichte hier auf Cap Sizun. Vieles kommt uns dabei irgendwie vertraut vor. Doch wenn man dies in Deutschland sagen würde, würden wir für verrückt erklärt werden und so ist es gut, dass zumindest ich eine „Psychische“ Schwerbehinderung habe 😂😂😂

Heute hatten wir spontanen Besuch von sehr guten Freunden, die wir schon seit Februar 2020 nicht mehr gesehen haben. Sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und freuten sich mit uns über unsere Arbeit, die wir hier schon geleistet haben. Sie kennen auch unseren Kühlschrank und Inge erzählte ihnen, wie wir den in mitten der Isolation dann Alleine von Plogoff hierher brachten!!!! Die Freunde schüttelten nur den Kopf über uns 😂😂😂 Doch sie sahen auch, was noch vor uns liegt, was wir noch vor dem Herbst angehen müssen!!!! Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung!!! 😂😂😂 Dass wir dabei wieder Französisch in der Praxis, und ungezwungen, lernten, rundete das Ganze ab. Immer mehr verstehe auch ich vieles, kann mich einbringen in die Gespräche und was ich nicht verstehe, erklärt mir dann meine Frau. 😊😊😊

Stellen sie sich vor, sie leben dauerhaft im innereuropäischen Ausland und wollen bei einer Bundestagswahl ihr Wahlrecht wahrnehmen, wie ich dies auch vor hatte. Darum habe ich nun per Mail nachgefragt und diese Antwort erhalten

Zitat Anfang:> Sehr geehrter Herr Fischer, nachfolgend habe ich Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt (dies und mehr ist auf der Internet-Seite des Bundeswahlleiters zu finden): Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man auch als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht von Amts wegen in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen schriftlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der zuständigen Gemeinde stellen. Das Wahlrecht steht dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu, die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie 1. entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage des 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder 2. wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind. Das Antragsformular können Sie unter dem folgenden Link herunterladen. Es enthält Ausfüllhinweise in einem Merkblatt. Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis für im Ausland lebende Deutsche Für Deutsche ohne Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland ist die Gemeinde zuständig, in der sie vor ihrem Fortzug zuletzt gemeldet waren. Der Antrag muss persönlich und handschriftlich von der Antragstellerin beziehungsweise dem Antragsteller unterzeichnet sein und der Gemeinde im Original übermittelt werden. Eine Einreichung per E-Mail oder Fax ist nicht ausreichend. Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss spätestens am 21. Tag vor der Wahl 😊 5. September 2021) bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingehen. Die Frist kann nicht verlängert werden. Ergänzende Information finden Sie auf der Seite des Bundeswahlleiters: Seite des Bundeswahlleiters. Dort können Sie auch das Formular herunterladen, wenn die Voraussetzungen auf Sie zutreffen. Falls darüber hinaus noch Fragen zur Wahl bestehen, können Sie sich gern wieder an uns wenden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag <Zitat Ende

Der Sachbearbeiter schrieb dies nett, klar und verständlich. Ob ich nun dies alles mache, ist eine andere Frage.

Am Samstag kamen wir auf die Idee uns ein Regal in der Küche zu bauen und kurzum ging es nach Douarnenez in den Baumarkt und Bretter kaufen. Noch am Abend begannen die Arbeiten und nach 2 Tagen steht das Regal, wartet noch auf kleine Veränderungen, dann kann es meine Frau in Betrieb nehmen. 😊😊😊

Tief betroffen lesen wir die Berichte über die Naturkatastrophe in der Eifel. Martina Unterharnscheidt berichtete uns über ihre Erlebnisse vor Ort in Bad Münstereifel die auf Öffentlich gestellt sind!!!! Das kann es nicht sein und wenn man dann Bilder von lachenden, und führenden, Politikern in den Medien sieht, die bei einer Rede des Bundespräsidenten war, der dabei seine Trauer und sein Entsetzen ausdrückte, dann verstehen wir die Welt nicht mehr!!! Solche lachenden Politiker in einer solchen Situation zeigen ihren ganzen Charakter!!! Die Frau Bundeskanzlerin war heute in Bad Münstereifel vor Ort und wie man im Internet sah, war sie sichtlich erschüttert was sie da sah und von den betroffenen Menschen hörte.

Nach mehr als 1 Jahr trafen wir unsere Freunde wieder, die wir persönlich kennen und die uns auch beim Suchen nach einem Haus halfen, welches wir dann in Esquibien fanden und wir nun leben. Auch bei diesem Gespräch wurde viel über unsere Situation und Pläne diskutiert und wir bekamen Anregungen. Wir merkten, dass unser Französisch immer besser wird, auch wenn, gerade bei mir, noch viel fehlt. Ich bin eben mehr ein Praktiker und lerne mehr im täglichen Umgang mit den Menschen. Die Freunde freuten sich, als sie merkten, wie sich unsere Denkweise nun hin zum Bretonischen verändert hat. 😊😊😊 Wir freuen uns, wenn sie nun zum Gegenbesuch bei uns begrüßen zu dürfen. Dabei werden sie in Ruhe sehen, was wir in der relativ kurzen Zeit hier schon verändert haben. 😊😊😊

Der Mond ändert sich und somit kommt auch wieder eine Grand Marée, aber auch Regen kündigt sich dabei an. Den Regen können wir in der Natur brauchen, denn die Pflanzen lechzen nach Wasser und leiden im Moment. Wie sich die Gezeiten, sprich der Meeresspiegel, nun bei einem veränderten Mond verhalten, sehen sie hier. Solche Gezeiten sind für uns wichtig, wenn wir am Meer, aber auch am Hafen von Audierne unterwegs sind, die Straße vom Meer überflutet ist, was dieses mal nicht der Fall sein wird, denn dafür ist der Koeffizient zu niedrig. Früher war für mich der Pegelstand des Rheins wichtig, nun sind es die Gezeiten des Meeres. 😊😊😊

Allen Anschein nach breitet sich hier en France die Delta-Variante des Convid-Virus weiter massiv aus und die Regierung, aber auch einige Präfekten, werden wieder aktiv. So gibt es Präfekturen, die die vor kurzem abgeschaffte Masken-Pflicht im Freien wieder einführen. Genaueres und Aktuelles lesen sie auf der Seite des Deutschen Auswärtigen Amtes. Erste Bekannte von uns, die gerade am Meer Urlaub machen, beenden diesen früher wie sie uns mitteilten.

Meinen 1. Augenarzt-Besuch habe ich nun auch hinter mir. Auf den Termin musste ich etwa 8 Wochen warten. Was mich dann erwartete, machte uns sprachlos!!! Keine 5 Minuten Wartezeit und wir konnten zur Voruntersuchung in ein Zimmer mit einer TOP-Ausstattung an Technik!!! Auch war es kein Problem, dass wir zu zweit waren, da Inge ja besser Französisch kann, wie ich. Es wurden umfangreiche Tests absolviert in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre, wobei die Arzthelferin sehr viel Einfühlungsvermögen hatte. Dann warteten wir wieder keine 5 Minuten und konnten dann zum Arzt selbst, der weitere Tests absolvierte, wir viele Aufnahmen meiner Augen auf seinem Bildschirm sahen. Der Arzt war ebenso wie seine Helferin sehr freundlich und hatte für uns großes Verständnis. Bei der Anmeldung bezahlte ich dann für die Behandlung und das Rezept 60.-€ und dieses Geld bekomme ich von der Caisse Maladie (der Französischen Krankenkasse) wieder zurück. In 2 Jahren soll ich wieder kommen. Mit dem Rezept gehen wir dieser Tage zum Optiker und sind gespannt, wie es da läuft. Die Augenarzt-Praxis aber werden wir uns merken!!! 😊😊😊

Gestern hatten wir sehr viele Gewitter und auch Stark-Regen hier, dass dieses Wasser selbst die Dachkanäle nicht mehr aufnahmen konnten. So fielen innerhalb ca. 24h mehr als 40 Liter Regen. Heute reinigten wir die verstopften Siebe, doch werden wir hier noch so einiges freilegen und überprüfen, reinigen und evtl erneuern.

Hortensien

Die Hortensien sind von der Hitze sehr in Mitleidenschaft gezogen und freuen sich nun auf und über das Wasser. Sie werden einige Tage brauchen, bis sie sich wieder erholt haben.

Auch geht es weiter mit der Hausrenovierung. Hier werden wir uns nun mit der Innen-Renovierung beschäftigen.

Auf Grund der aktuellen Lage, auch der in der nun vergangenen Woche, werde ich mich immer mehr auf das Leben hier in Frankreich konzentrieren. Die Erfahrungen nun zeigen mir den Weg immer deutlicher. In Facebook lädt sich immer mehr Frust über vieles ab und so verkleinere ich meinen „Freundes“-Kreis da immer mehr. Erst war es Corona und nun ist es die Flut in der Eifel, die die Gesellschaft spaltet. Von Meinungsfreiheit ist da nur noch wenig zu spüren.

Nach über einem Jahr trafen wir nun wieder einmal gute Freunde von hier, die uns immer wieder per Mail oder Telefon halfen. Sie schauten sich das Haus an und waren erstaunt, was wir in der Zwischenzeit veränderten, renovierten und Neu anlegten. Die meiste Zeit waren wir jedoch im Freien, hatten im Haus die Fenster geöffnet. Bei diesem entspannten Treffen konnten wir auch unsere Französischen Sprachkenntnisse ausbauen, was für Alle sehr anstrengend war, da wir die Wörter nicht immer korrekt aussprachen und die Freunde überlegen mussten, was wir damit meinten. Doch man verstand-, die Freundschaft vertiefte sich und das war das wichtigste. Auch bekamen wir weitere Tipps und Anregungen für die weitere Renovierung, wofür wir sehr dankbar sind. 😊😊😊 Bei solchen Treffen lernen wir vieles, so das „Mehrere-Gänge-Essen“ mit den entsprechenden Weinen, der Kultur des Landes, aber auch wo man am besten dies oder das kauft, bzw. bekommt. Nun wird auch klar, warum man für ein Essen hier mehrere Stunden braucht.

Dabei haben wir auch zum wiederholten male erfahren, dass die Grundstückspreise hier im Moment massiv steigen und ein Haus, das vor 2 Jahren um die 110.000 nun um die 140.000.-€ kostet, Tendenz weiter steigend. Dies wird mit dem Klima und dem Wetter hier in der Bretagne begründet, das gemäßigter wäre, wie im Rest von Frankreich.

immer wieder fällt mir auf, dass meine bisherige Einstellung (die ich durch meine Erziehung und auch durch die Medien bekommen habe) zu Frankreich im Allgemeinen nicht passt!!! Mir wurde da viel Unsinn erzählt!!! So ist die Technik, die Menschlichkeit, die Medizin uvm. viel weiter, wie man in Deutschland glaubt und/oder wahr haben möchte, bzw um Längen voraus!!! Hier kann es auch passieren, dass ein Staatspräsident nach seiner Amtszeit vor Gericht gestellt wird, keine Immunität mehr hat. Auch darf man die Nachrichten, die aus Paris bzw. den Großstädten kommen, nicht auf den Rest des Landes übertragen.

Nachdem wir auch die Fenster in Doppelglas-Fenster erneuern wollen, hatten wir heute ein Gespräch mit einem Freund vor Ort. Beim Kauf eines Fensters sollen wir darauf achten, dass es sich um ein „Austausch-Fenster“ handelt, denn dann bleiben große Teile des Rahmens im Mauerwerk eingebaut. Wir werden Beides probieren und unsere Erfahrungen damit sammeln.

Viele Urlauber sind nun bei uns und die Stadt Audierne lebt nun richtig auf!!! 😊😊😊 Überall sind Aktivitäten, Bretonische Musik und Tanz werden auf beiden Seiten des Hafens geboten und laden zum Dabei-sein ein. Wir freuen uns für die Menschen, die Stadt und die Tourismus-Branche, dass nun anscheinend die harte Zeit vorüber ist, die hier sehr extrem für Alle war!!! Wir selbst suchen mehr die Ruhe und halten uns zurück, denn wir MÜSSEN, im Gegensatz zu den Urlaubern, HIER BLEIBEN!!! 😊😊😊

Wussten sie, dass en France viele Arbeitnehmer nur Zeitverträge haben und die wenigsten fest angestellt sind? Immer wieder fällt uns dies auf und hören wir davon im Bekanntenkreis. So kann es sein, dass ein Fachmann/eine Fachfrau z.B. in Brest arbeitete und nach Ende des Vertrages im Süden des Landes einen neuen Vertrag bekommt. Hier auf Cap Sizun sind Arbeitsplätze sehr rar und so arbeiten viele in BrestLorientRennes oder in Paris. Ob sie da Glücklich sind, ist eine andere Frage und so kommen viele bei fast jeder Gelegenheit in die Bretagne zum Wochenende oder Urlaub zurück.

Immer wieder fallen mir große Unterschiede innerhalb Europa’s auf, die ich vorher nicht für möglich hielt. Auch hier ist vieles reguliert, keine Frage!!! Doch man ist REALISTISCH und dies ist der Unterschied!!! je länger wir hier leben, desto weniger möchte ich nach Deutschland zurück!!! Für mich ist der Deutsche Sport ein Spiegelbild der Gesellschaft und Politik, einst Weltklasse und heute 3. Liga. In vielem, auch in der Technik, ist Frankreich um Welten den Deutschen voraus, keine Frage!!!

Wieder sind wir einen Schritt weiter mit der Renovierung des Hauses, denn wir haben ein altes Fenster ausgebaut und durch ein Neues ersetzt. Der Rahmen war vollkommen hinüber und undicht, das Fenster aus einer Ein-Glas-Scheibe. Im Winter zog es da, wie Hechtsuppe!!!! So gingen wir dieses Projekt kurzfristig an, zumal uns ein Bretonischer Freund zur Seite stand. Wir haben dabei wieder vieles gelernt und neue Erkenntnisse gewonnen!!! 😊😊😊

In laufe des Tages begann ich dann mit dem Schnitt unsere Hecke an der Grundstücksgrenze. Hier werde ich noch einige Tage Arbeit haben.

Eben las ich diese aktuelle Information zur Covid-Situation. Dies wundert mich nun nicht wirklich. Wir müssen nun im Freien wieder Maske tragen und warten den Herbst ab, wo wir wieder mit einer weiteren Isolation rechnen, wie die auch immer ausfallen wird. Die Regierung und die Präfekten sind hier knallhart und dies in meinen Augen auch zurecht. Es geht nicht um weniger wie unser aller Gesundheit!!!

Um den Heckenschnitt zu entsorgen, bin ich heute bestimmt 4-5 mal zur Dechaterie gefahren, und ich habe noch ein großes Stück Hecke vor mir, das geschnitten werden muss. Viele Grundstücke sind hier so angelegt, da Hecken gegen den Wind schützen, aber auch als Sichtschutz genutzt werden.

Es regnet heute fast den ganzen Tag und so merken wir nun auch die Anstrengungen der letzten 12-14 Monate, als wir uns um das Haus hier kümmerten. Dazu kommt auch die Belastung, besonders der 1. Isolation hier en France, die sich viele Deutsche nicht vorstellen können!!! Wir werden versuchen, vieles nun in einem gemäßigterem Tempo anzugehen, zumal wir das meiste ja umgesetzt haben, das wir auch vor hatten. 😊😊😊

Heute arbeiten wir langsam und gediegen, kleben Fliesen in der Küche, dichten ein Fenster ab, lassen uns einfach mal nur treiben. Bald müssen wir wieder in größere Baumärkte, da auch nach einem Ersatzteil für den Rasenmäher schauen, das ich brauche. Audierne war auch heute wieder ein Touristenhotspot. Es freut uns für Alle, dass dies so ist und nun Alle Leben können, ihren Spaß und Urlaub genießen können. Unsere Zeit kommt dann danach, wenn die Urlaubszeit vorüber ist. 😊😊😊

Ein Traum erfüllte sich heute für mich, denn aus Allemagne schickte mir meine Ehefrau einen Herrenohrring in Form einer Mondsichel und daran befestigte ich meine Triskell.

Triskell

Mein kleiner Pferdeschwanz wächst auch immer mehr und vielleicht lasse ich mir eines Tages ein Bretonisches Symbol auf den Arm tätowieren. Es soll meine Verbundenheit zu meinen Vorfahren hier bekunden und dokumentieren, denn ich glaube fest daran, dass dies der Fall ist!!! 😊😊😊 Ich habe heute vor Freude 😂😂😂 und 😭😭😭, es ging mir sehr nahe!!! Doch bin ich sehr Glücklich, dass ich nun hier bei meinem Volk mit meiner Inge meinen Frieden finde. Hier gehöre ich hin!!! 😂😂😂

Immer wieder erreichen uns aus Deutschland Vorstellungen, wo ich mich frage „Was erwarten die Deutschen von Ausländern, die nach Deutschland einwandern oder fliehen, um dort dauerhaft zu leben???!!!“ Für mich und uns steht das Leben HIER in Frankreich, HIER auf dem Cap im Vordergrund, die Integration, das Lernen der Sprache und Kultur, die Ruhe, sind wichtig!!! Wenn „in Hamburg“ eine Bank „dunkelschwarz“ gestrichen wurde, wen soll dies hier interessieren??? Es gibt hier sowas wie einen „Deutschen Freundeskreis“, doch dies wollen wir nicht, da hätten wir auch ins Elsass ziehen können und nur wegen „am Meer wohnen“ sind wir auch nicht hier, denn das sehen wir im Moment kaum. So wurde ich gefragt, ob ich nicht die Hausmacher Leberwurst oder einen Schoppen Schorle vermisse? Meine Antwort darauf können sie sich denken!!! Wenn der Wein so ist, dass man ihn mit Wasser verdünnen muss, trinke ich lieber besten französischen Wein. Die übrigen Lebensmittel haben auch eine gaaaaaaaanz andere Qualität, wie in Deutschland, keine Frage!!! Zum anderen wollen wir hier mit regionalen Produkten zurecht kommen, mit diesen Kochen und Backen, dies selten nach Deutschen Rezepten. Auch dies ist für mich/uns Integration!!! Hier lesen, oder hören, wir selten von Lebensmittel-Rückrufen wegen Verunreinigungen!!! In persönlichen Gesprächen mit einigen Deutschen (ich möchte dies nicht Verallgemeinern) wird geredet ohne Sinn und Verstand!!!! Es kommen Dinge zu Tage, die der Realität in keinster weise entsprechen und ich frage mich „Woher kommt dieses (angebliche) Wissen???!!!“ So wie Deutschland nicht nur aus Berlin besteht, besteht Frankreich nicht nur aus Paris und was im Deutschen Fernsehen berichtet wird, muss nicht unbedingt auf ganz France zutreffen!!! Es ist Zeitvertreib und Volksverdummung, sonst nichts!!! Kopfschütteln. Wir leben hier ein ganz anderes Leben wie in Deutschland und auch dies begreifen viele nicht!!! Wir sitzen nicht den ganzen Tag im Garten und machen „Fitschigogo“!!! Wir arbeiten fast jeden Tag sehr hart, finden immer wieder Neues, das gerade unsere Aufmerksamkeit benötigt. Für die Kunst, die uns sehr am Herzen liegt, haben wir noch immer keine oder kaum Zeit!!! Das hier en France auch nicht alles Gold ist, was glänzt, ist keine Frage!!! Doch können wir damit sehr gut umgehen und dies ist für uns das Wichtigste!!! Ich habe mit einigen Deutschen Auswanderern auf der ganzen Welt immer wieder Kontakt und die wenigsten wollen wieder zurück, interessieren sich dafür, was irgendwo in Deutschland gerade passiert???!!! Dieser Egoismus und diese Arroganz, dieses „Möchte-gerne“ dort passt nicht mehr zu uns!!! Im Moment belasten mich solche Fragen sehr, sie ziehen mich nach unten und das möchte ich nicht!!! 🤕🤕🤕

Heute nahm ich mir mal wieder die Zeit und kümmerte mich um Yves le Breton. Ich nahm nun Material aus Frankreich, das doch anderster ist, wie ich dies aus Deutschland kenne. Bei unseren Baumarkt-Touren fragte ich immer wieder nach einem solchen Zement und nun muss ich hier meine Erfahrungen sammeln. Doch mehr zu Yves im Link oben. Die Kunst und die Arbeit damit, ob mit Beton, Ton, der Fotografie oder ….. fehlt mir ebenso, wie meiner Frau. Dafür werden wir bald mehr Zeit haben und diese uns auch nehmen, denn seit mehr als 1 Jahr arbeiten wir meist nur noch.

Mit meinem Blogspot Wunder der Natur geht es auch weiter und da schrieb ich heute einen Neuen Beitrag. So werden sie hier bald wieder Neue Beiträge mit herrlichen Natur-Aufnahmen finden, die sie gerne Teilen dürfen. 😊😊😊

Bei der Arbeit am Abend im Garten kamen spontan die Nachbarn auf uns zu und es ergaben sich tolle Gespräche, die dann zu einem kleinen Beisammensein und mit/bei einer Flasche Wein führten. Am Schluss war der Bann gebrochen und wir wurden von ihnen so umarmt, wie wir dies von unseren Bretonischen Freunden kennen. Der Nachbar erzählte auch ein wenig die Hintergründe der Triskell und dass viele Bretonische Männer Ohrringe tragen würden. Wir erfuhren ein wenig über  L’il de Sein, aber auch über die Fischerei hier. Im Gegenzug erzählten wir ein wenig von uns, wie wir hierher kamen und wie wir uns fühlen. Viele unsere Arbeiten hier am Haus uns im Garten wurden aufmerksam und wohlwollend registriert. Ich denke, dass wir auch hier einen weiteren Schritt in die Integration vollzogen haben. Weitere Freunde vom Cap Sizun werden wir nach und nach Einladen, um auch hier die persönlichen Kontakte herzustellen, denn wir haben noch viele Fragen und es findet sich auch immer wieder jemand, die/der uns helfen kann, wie wir uns dann im Gegenzug einbringen. 😊😊😊

Gestern Abend hatten wir ein spontanes Treffen mit einem befreundeten Bretonischen Fischer und seiner Frau. Bei einem Glas Wein unterhielten wir uns über vieles, auch dass wir noch viel hier lernen wollen und so kam es, dass wir u.a. mit 2 Langusten nach Hause gingen. 😊😊😊

Languste

Languste Languste

Sowas habe ich noch nie gegessen!!! Doch stellte sich am Morgen die Frage „Wie kocht man die oder bereitet diese zu?“ Hier half YouTube und so wurde dies eine weitere Erfahrung von uns, die köstlich oder auch Delicieuse schmeckt!!! 😊😊😊 Um Fragen vorzubeugen: Die Tiere lebten nicht mehr, als wir sie bekamen. Doch auch dies gehört hier in der Bretagne zur Kultur und zum Leben.

Die Umgestaltung des Gartens beschäftigt uns im Moment sehr. Inge ist am Suchen nach Möglichkeiten im Internet. Es werden immer wieder Neue Pläne erstellt, unsere Vorstellungen im Garten ausgemessen und am Schluss per Antrag bei der Gemeinde oder der Stadt eingereicht. Ein Gartenhäuschen einfach hier bauen, geht nicht, denn die Vorgaben sind sehr streng und dies ist auch in Ordnung. 😊😊😊

Heute haben wir, besser ich, wieder Erfahrungen in Sachen einer Neuen Brille gemacht, für die ich ein Rezept eines Augenarztes hatte. Wir waren in 2 Geschäften und bekamen bei Beiden eine gute Beratung. Bei einem Optiker wurde mein Brillen-Rezept nicht angenommen und auch der Preis war mir zu hoch am Schluss. Beim 2. Optiker wurde mein Rezept angenommen und ich fand ein Brillengestell, das auch zu mir, und auch in mein Budget, passt. In einer Woche kann ich die Brille abholen. Wir sind gespannt. 😊😊😊

Heute bekamen wir Neue Erkenntnisse zu Bauanträgen hier en France. Meine Frau gab einen Antrag nun bei der Mairie ab und bekommt dann in den nächsten Tagen eine Eingangs-Email. Wenn nach Erhalt dieser Mail keine Einsprüche kommen, ist dieser Antrag genehmigt. Bei uns handelt es sich um nichts Großes, sondern eher um einen kleinen zusätzlichen Raum, was kein Problem sein dürfte. Noch am gleichen Nachmittag kam diese Empfangsbestätigung und sogar mit einem amtlichen Stempel versehen!!! Auch wurde darin Alles noch einmal erklärt, wie es nun weiter geht. Wenn ich da an Deutschland denke, sind auch dies wieder Welten an Fortschritt und das „digitale Zeitalter“ wird hier in der Praxis gelebt!!! 😊😊😊 👍👍👍

Nach langer Zeit waren wir Gestern Abend mal wieder auf La Pointe du Van, um da einen Sonnenuntergang zu erleben. Was uns sofort auffiel war, dass der dortige Parkplatz von 23:00 bis 06:00h für Alle Autos gesperrt ist!!! Die Wohnmobile finden einen geräumigen Platz einige Hundert Meter weiter. Dies ist Neu und wird auch von der Gendarmarie überwacht, wie wir wissen. Wir drehten eine kleine Runde und überließen dann den Gästen dieses Ereignis.

Chapelle Sonnenuntergang

Hierzu werde ich noch einen gesonderten Beitrag schreiben 😊😊😊

Unser heutiger Tag verlief so, dass ich zunächst Holz für den Kamin auf die entsprechende Größe schnitt und dann suchten wir nach Möglichkeiten, wie wir dies am besten lagern, denn wir brauchen ja auch neues Holz in diesem Jahr und das abgelagerte soll dann nach vorn kommen. Zum anderen geht es auch um den Platz, WIE wir dies am besten lagern. Weiter wurden verschiedene Arbeiten noch überlegt, durchgesprochen und …… Wir werden auch einen weiteren Fensterladen bauen, der nicht vorgesehen war. Die Stürme des Herbstes und des Frühlings kennen wir nun ja und wissen, was da abgehen kann!!! Windböen mit 150-160km/h sind keine Seltenheit und entsprechend wollen wir unsere Räumlichkeiten darauf vorbereiten. Es war heute zwar keine Hektik und kein Stress, doch es ging was 😊😊😊 So haben wir selbst für unsere besten bretonischen Freunde und auch die Nachbarn im Moment kaum Zeit 🤕🤕🤕 Es kommen auch wieder andere Zeiten und da werden wir vieles nachholen mit unseren Freunden hier und unserer Integration 😊😊😊

Da sich nun hier en France die Ferien dem Ende zuneigen, haben wir uns noch einmal mit unseren besten Bretonischen Freunden getroffen, die uns beim Kauf des Hauses sehr halfen und auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Viele Themen wurden auch an diesem Tag besprochen, es wurden Vorschläge und Gedanken zum Nachdenken gegeben, die wir intern beraten wollen. Dass das Essen dabei nicht zu kurz kam, sehen sie u.a. an diesen beiden Aufnahmen. 😊😊😊

Gambas in einer Soße Dessert

So kam im Gespräch auch heraus, dass der Bauantrag nun von der Mairie für 4 Wochen lang bearbeitet, veröffentlicht wird. Kommen in diesen anschließenden 4 Wochen Einsprüche von Nachbarn oder …. wird entschieden, ob diese stattgegeben wird. Sollte dies der Fall sein, was wir nicht hoffen, muss eine „Plan-Änderung“ erfolgen, dann geht das Prozedere von vorn los, das heißt, dass diese Neue Plan weitere 4 Wochen veröffentlicht wird. Ist das Ganze dann genehmigt, müssen wir ein „Dokument“ anfertigen lassen, in dem die wesentlichen Daten ersichtlich sind und das dann so ans Haus angebracht wird, dass dies sichtbar ist. Dass wir in der nächsten Zeit die Nachbarn selbst über unser Vorhaben informieren, ist klar und auch selbstverständlich. Wir werden sehen, wie dies noch wird. So lernen wir diese, bzw sie uns, etwas näher kennen und lernen dabei weiter Französisch in der Praxis. Doch bin ich selbst bei vielen Gesprächen einfach im Moment überfordert, auch wenn es bei mir langsam besser wird. Bei Gelegenheit stelle ich das Rezept der Garnelen noch auf meine Website. Doch war es ein Genuss, wie Inge diese zubereitete!!! 😊😊😊 👍👍👍

Im Moment ist das Wetter wieder sehr instabil hier, mit Regen, dann vielen Wolken und auch vereinzeltem Sonnenschein. So arbeiten wir weiter auf den Herbst zu, schneiden Holz für den Kamin klein, richten weiteren Platz. Arbeit haben wir jede Menge!!! Doch beschäftigt mich auch „Europa“, denn leider verstehe ich nicht, warum es keinen Europäischen Schwerbehinderten-Ausweis gibt???!!! 🤔🤔🤔 Auf jeden Fall bleibe ich daran!!! So ist es bei vielem, was sich „Europa“ nennt für Auswanderer oder in dem Fall für Menschen, die mit einer Behinderung in Europa unterwegs sind, denn mit diesem Ausweis den ich habe, kann hier kein Mensch was anfangen!!! 🤕🤕🤕 Ich bin nun in dieser Sache 2 Wege gegangen. Zum einen habe ich mich an die Departementsverwaltung Finistére mit Bitte um Hilfe gewandt, denn das ist das nächste. Zum anderen habe ich die Verwaltung des Europäischen Parlaments angeschrieben und auch die um Hilfe gebeten!!! Es ist die Frage WARUM gibt es keinen Europäischen Schwerbehinderten-Ausweis???!!! Ich möchte doch nur einen bereits bestehenden und dauerhaft gültigen Ausweis umgeschrieben bekommen, zumal meine Behinderung bereits bei der Französischen Krankenkasse anerkannt ist. Meine Unterlagen sind nur in Deutsch und wie weit ich mit solchen Schriftstücken hier komme, das wissen wir zur Genüge!!! Wo hier Europa sein soll, weiß ich leider nicht!!! 🤕🤕🤕

Immer mehr neigt sich nun die Hauptsaison hier in Frankreich dem Ende entgegen. So waren wir mal wieder am Plage von Trescardec, wo es auch wetterbedingt merklich ruhiger war.

Trescardec-Plage

Man sieht auch, dass viele Ferienhäuser nun winterfest gemacht werden, die Besitzer nun sich auf das Urlaubsende vorbereiten.

Heute hatte es für uns den Anschein, dass der Herbst schon etwas begonnen hat. Am Morgen nieselte es leicht und Spinnenweben waren mit Wassertröpfchen gut sichtbarSpinnenweben    Spinnenweben

Der Verkehr nimmt auch sehr merklich nun ab, es wird ruhiger. Kaum ein Rettungs-oder Einsatzfahrzeug hört man noch in Richtung Westen, vor an die Spitze des Cap Sizun fahren. Eine kleine Erholungsphase beginnt nun für viele hier, bevor dann die Spät-Urlaubsgäste kommen. Viele derer werden die Ruhe genießen, Wandern und einfach am Meer sitzen. Auch wir werden uns nun öfters hier mehr umsehen und Wandern, die Heimat erkunden. 😊😊😊 Der Bretonische Wanderweg G34 bietet soooo viele Möglichkeiten, die gesamte Küste zu entdecken und viele Kilometer kennen wir bereits 😊😊😊 Schulferien sind noch bis Ende August hier en France, wie wir feststellten und doch ist die Haupt-Reisezeit für viele Franzosen anscheinend vorbei.

Heute sah ich, dass ich einige Links auf ihr Bestehen überprüfen muss, dies besonders bei den Webcams. Ich werde mich bald darum kümmern. Durch unseren Umzug im letzten November ging mir dies einfach durch. Ich bitte um Pardon. 🤕🤕🤕 Viele Webcam-Seiten der Bretagne wurden entweder ganz gelöscht oder Neu erstellt, wie ich nun feststellen musste. 

Heute bekam ich auch Post vom Französischen Finanzamt und nun bezahle ich meine Steuern hier en France. Wieder ein Schritt weiter mit der Integration!!! Peu á peu wird es!!! 😊😊😊 Hier habe ich den Direkt-Link zur Französischen Finanzbehörde

Am Morgen nieselte es meist hier und so habe ich mich im Garten dem Efeu gewidmet, dass die Bäume wieder Luft bekommen!!! Dieser Efeu erdrückt die sehr alten Bäume regelrecht und das wollen wir unterbinden, also werden die Efeu-Stämme sehr tief an den Bäumen unten gekappt!!!

Am Nachmittag waren wir eine Runde auf dem Cap unterwegs, sind durch sehr alte Dörfer und Erker gefahren, wo wir zuletzt vor 3 Jahren waren. Erinnerungen wurden wach 😊😊😊 An den Spots wie z.B. dem La Baie des Trépassés war einfach zu viel los für uns 🤕 In wenigen Wochen wird es auch hier besser, dann können wir wieder diese Gegend nach Herzenslust GENIESSEN!!! 😊😊😊

Ob ich noch einmal Google-Adsense auf meine Internet-Seiten stelle, ist ungewiss, im Moment nahezu ausgeschlossen, denn das bringt mir nichts!!! Deren Bedingungen kann ich nicht erfüllen und Werbung für Nichts mache ich nicht!!! 🤕🤕🤕

Zum Thema „Personalausweis“ habe ich nun einen eigenen Beitrag geschrieben, diesen auch mit weiteren Fakten hinterlegt.

Gestern Abend waren wir nach langer Zeit auch wieder am Meer und haben da ein Deutsches Paar getroffen, die gerade hier Urlaub machen. Sie waren sehr an unserer Geschichte mit dem Auswandern interessiert.

Heute war wieder Gartenarbeit angesagt!!! Hecken mussten geschnitten, Efeu und Dornengestrüpp gekappt, werden.

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