Bretonische Chaumiere-Ansicht

Die Geschichte zweier Auswanderer

Hallo

Auf dieser Seite möchte ich immer wieder von unseren Erlebnissen berichten, die mit unserer Auswanderung und unserem Leben hier in der Bretagne zu tun haben.

Viele unserer Freunde sind immer wieder interessiert und fragen uns, wollen wissen, was wir hier wie erleben und wie wir damit zurecht kommen.

Im Moment arbeiten wir viel im und am Haus, sowie im Garten. Veränderungen im Bereich des vom Bürgermeisteramt Erlaubten werden getätigt, denn das Gesamtbild darf nicht verändert werden. Im Garten blüht es, doch auch der Efeu und die Brombeeren wollen in Schach gehalten werden. Ein kleines Kräuterbeet legt meine Frau an in einem Beet, das vorher mit Blumen bewachsen war.

Viele Deutsche die hier Urlaub machen, denken, „das sind auch Deutsche und die besuchen wir, auch mal spontan.“ Hier sagen wir ganz klar STOP!!! Wir laden gerne Freunde ein, kochen dann auch mal gerne für ein solches Treffen, doch es muss für uns im zwischenmenschlichen Bereich passen und wir sind auch kein Museum oder ein Restaurant. Auch hier haben wir von Deutschen Künstlern gelernt, die in der Bretagne leben und erfolgreich arbeiten. Es kamen wildfremde Menschen ohne Einladung auf ihr Grundstück. Hier stelle ich die Frage: „Wie würden sie in einem solchen Fall reagieren?“ Beantworten sie dies für sich bitte. Wir wollen hier in Ruhe leben und unsere Nachbarn haben das gleiche Recht dazu.

Die Integration ist uns hier wichtig, so wie es viele überall in Europa und der Welt von Einwandern erwarten!!! Es gibt gute Gründe für eine Auswanderung, ansonsten hätten wir bleiben können, wo wir waren. Mitglieder einer „Deutschen Kolonie“ wollen wir nicht sein!!! Die Bretonen, ihre Sprache und Kultur, die Natur hier, das Essen uvm. sind uns wichtig, dann die Ruhe und Gelassenheit. Sie sehen, wir haben einiges noch vor uns.

Da ich hier keine Werbung habe, bin ich am überlegen, wie ich unsere Geschichte Neu gestalten kann. Das Motto „Geiz ist geil“ war einmal, ganz klar.

Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema „Steuern“ hier und so waren wir nun das 2. mal, diesesmal jedoch zu einem Gespräch mit einem Sachbearbeiter, auf dem für mich zuständigen Finanzamt. Da unsere Französischen Sprachkenntnisse bei weitem noch nicht so sind, dass wir auf viele Fragen antworten konnten, kann ich ihnen nur empfehlen, dass sie jemand mitnehmen, der Beide Sprachen kann und dann übersetzt. Uns/mir kam ein Engel zu Hilfe, der gerade da war, um seine Steuerangelegenheiten zu erledigen und mitbekam, wie wir kämpften. Dass hier in Frankreich vieles anderster ist, wie in Deutschland ist klar, und so werde ich auch die erforderlichen Unterlagen beschaffen und nach reichen. Obwohl ich mit meinem bisherigen Finanzamt in Deutschland immer wieder Kontakt, auch telefonisch, hatte, immer wieder auf meine Situation und dass ich nun ständig hier lebe, hin wies, wusste man dort anscheinend nicht, dass es seit 2016 ein entsprechendes Abkommen mit Frankreich gibt, denn einen Hinweis darauf bekam ich nie von der Seite. Wir werden sehen, wie es hier nun weitergeht.

Wenn man sich hier ein Haus kauft, darf man selten den Standard wie in Deutschland erwarten. Wenn es dann noch ein altes Bretonisches Bauernhaus ist, erst recht nicht. Trotz dass das Haus in dem wir leben, sehr gut da steht, haben wir noch sehr viel Arbeit, bis es unseren Vorstellungen entspricht. So nutzen wir die Zeit bis es mit den Winden los geht und arbeiten daran. Auch im Garten gibt es jede Menge zu tun, denn da halten uns der Efeu und die Brombeeren auf Trapp. Im Gegenzug freuen wir uns über die vielen Blumen und Blüten, die überall zu sehen sind.

Vielen Dank für ihr Verständnis

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